Turbulenter Auftakt in den Tag

Die schwierigen Bedingungen der Rallye Irland fordern ihre nächsten Opfer. Reihenweise kämpfen die Fahrer mit Problemen. Nur Spitzenreiter Loeb bleibt locker.

31. Januar 2009

Michael Heimrich

Turbulenter Auftakt in den Tag

Die Rallye Irland wird zur One-Man-Show. Sebastien Loeb setzt seine Bestzeitenserie auch am zweiten Tag fort und baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus. „Dabei haben wir uns bereits nach den anderen Fahrern gerichtet“, staunte Loeb über die klare Bestmarke.

Doch die anderen Fahrer waren dem Speed des Weltmeisters wieder nicht gewachsen. Ein Großteil des Verfolgerfeldes strauchelte auf der ersten Tagesprüfung, die durch den anhaltenden Regen häufiges Aquaplaning bereit hielt, was einige Piloten prompt ins Aus beförderte. So steckt Conrad Rautenbach in einem Graben fest und kann vorzeitig Feierabend machen. Sebastien Ogier brach das Auto beim Anbremsen aus und der Junior-Champ flog ebenfalls von der Strecke. Glück für ihn: Mit beschädigtem Auto konnte er die Prüfung immerhin zu Ende fahren. Sein Teamkollege Chris Atkinson lief jedoch auf Ogier auf und büßte wichtige Zeit ein, konnte sich aber Dank der Probleme des Franzosen auf Platz fünf verbessern. Ebenfalls verloren hat Henning Solberg, der  sich einen Plattfuß einfing, aber weiterhin Vierter ist.

Dani Sordo kann sich mit der zweitschnellsten Zeit erneut vor Verfolger Mikko Hirvonen behaupten, wenn auch nur um sechs Zehntel. „Es ist so hart wie gestern. Wir hatten sogar Wasser auf der Innenseite der Windschutzscheibe“, klagte der geschlagene Finne und liegt nun 21.0 Sekunden hinter Sordo auf Platz drei.

Am heutigen Tag wieder mit dabei: Niall McShea im Proton S2000. Der Nordire trumpfte zu Beginn der Rallye groß auf, ehe ihn ein Elektronikschaden zur frühen Aufgabe zwang. Mit der neuntbesten Zeit unterstreicht McShea das Potenzial des Autos. „Heute wollen wir es richtig krachen lassen“, versprach er seinen Fans weitere Action. 

Die Ergebnisse der Rallye Irland…
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