Tomczyk zufrieden mit Kalender

Der Stuhl wackelte nur kurz, die Rallye Deutschland behält auch in den kommenden drei Jahren ihren Platz im WM- Kalender. ADAC-Sportchef Hermann Tomczyk ist zufrieden.

6. Juli 2006

Michael Heimrich

„Es ist höchst erfreulich, dass wir nicht – wie ursprünglich mal angedacht – rotieren müssen – also nur alle zwei Jahre das WM-Prädikat haben“, atmet Tomczyk befreit auf. „Dieser aktuelle Beschluss gibt uns nunmehr Planungssicherheit für die nächsten drei Jahre und ist gleichzeitig eine Bestätigung für unsere bisherigen Leistungen. Der vom ADAC gesetzte hohe Sicherheitsstandard beim deutschen WM-Lauf war für die FIA übrigens ein ganz markanter Bewertungspunkt.“

Eine zusätzliche Stärkung der deutschen Position im FIA-Gremium ergab sich aus der Tatsache, dass der Hannoveraner Hans-Christoph Mehmel (Dt. Meister als Copilot in 1970 und 1971) zum Präsidenten der einflussreichen FIA-Rallye-Kommission gewählt wurde.

Für die aktuelle OMV ADAC Rallye 2006 (10.-13. August) sind mittlerweile 78 Nennungen – darunter immerhin 16 deutsche Teams (2005 = 9) – eingegangen. Im Spitzenfeld der 25 WRC tauchen zwei faustdicke Überraschungen auf: Im offiziellen Werksteam von Citroën-Kronos tauscht das spanische Jungtalent Dani Sordo mit seinem Landsmann Xavier Pons den heißen Sitz im zweiten Xsara WRC neben Weltmeister Sébastien Loeb. Ebenfalls einen Joker setzt das Red-Bull-Skoda-Team und schickt den DTM-Champion von 2004, Mattias Ekström, auf die Deutschland-Reise.

Der Schwede, der bereits im Februar 2006 bei der Schweden-Rallye im Fabia WRC für etliche Aha-Momente sorgte, freut sich riesig, dass ihn Audi für die VW-Konzernschwester Skoda freigestellt hat und bleibt bei seiner Überzeugung: „Ein WM-Lauf entspricht mindest drei DTM-Einsätzen.“

Rallye-Leiter Armin Kohl ist überzeugt: „Der Start von Mattias Ekström ist eine echte Bereicherung fürs Publikum, das sich nun auch auf den direkten Vergleich zwischen dem Rundstrecken-Ass Ekström, dem Deutschmeister Matthias Kahle, dem Belgier Francois Duval und dem Austria-Youngster Andreas Aigner auf vier baugleichen Skoda Fabia WRC freuen kann.“

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