SS8: Colin mit Bestzeit bei wechselhaften Bedingungen.

Einsetzender Regen stellt die Piloten der Korsika Rallye vor neue Aufgaben. Am besten konnte sich Colin McRae in Szene setzen, kommt jetzt die Zeit der Pirelli-Reifen?

20. Oktober 2001

Michael Heimrich

In der achten Wertungsprüfung waren die Panizzi Brüder nicht zu stoppen. In dieser Prüfung distanzierten sie das spanische Duo im Citroen Xsara WRC um 2,1 Sekunden. Die drittbeste Zeit fuhr Colin McRae im Ford Focus WRC, noch vor seinem Teamkollegen und Asphalt-Spezialisten Francois Delecour. Wegen des einsetzenden Regens verlor in dieser Prüfung Didier Auriol den Anschluss und belegte mit 26,9 Sekunden Rückstand den fünften Rang.

Die achte Wertungsprüfung, die noch nicht beendet ist, zeichnet sich eine kleine Sensation aus. Schnellster war Colin McRae im Ford Focus WRC auf Pirelli Pneus, vor Didier Auriol. Dritter wurde Francois Delecour, die viertbeste Zeit erzielte Hyundai-Pilot Pierro Liatti.

Gilles und Herve Panizzi belegten nur den sechsten Rang mit 20,7 Sekunden Rückstand und der Führende Jesus Puras erreichte gar nur den achten Rang mit 24,1 Sekunden Rückstand. Trotzdem führt der Spanier die Korsika Rallye immer noch mit 8,7 Sekunden Vorsprung an.

Armin Schwarz zeigte sich während der zweiten Etappe noch optimistisch: "Heute ging es schon besser. Die Bremsen greifen stärker, und das Auto liegt etwas besser.", erklärte Schwarz. Pech für den Skoda-Piloten, auf SS9 schied er wegen eines defekten
Zentraldifferenzials und mit Lenkungsproblemen vorzeitig aus.

Ebenfalls nicht mehr dabei ist Weltmeister Marcus Grönholm. Nachdem der Finne wiedereinmal seine neue Stärke auf Asphalt beweisen konnte, riss er sich auf der achten Prüfung beim Kontakt mit einer Begrenzungsmauer ein Rad ab. Bis dahin lag der Peugeot-Pilot auf den vierten Rang.

In der Super 1600 Kategorie hatte der führende nach der ersten Etappe, Andrea Dallavilla, Probleme in der ersten Wertungsprüfung des Tages und verlor 48,6 Sekunden. Schnellster wurde Sebastian Loeb im Citroen Saxo S1600 vor Cedric Robert. Der Wiener Stohl belegte einen guten fünften Rang mit 30 Sekunden Rückstand.

Die siebte Prüfung entschied jedoch der Sieger der SanRemo Rallye wieder für sich und verwies Loeb auf den dritten Rang. Manfred Stohl wurde in dieser Wertungsprüfung achter mit 10,8 Sekunden Rückstand. Ähnlich sah es auch in der WP8 aus. Dallavilla fuhr wieder die schnellste Zeit und Loeb die drittschnellste mit 10,4 Sekunden Rückstand. Stohl erreichte das Ziel als sechster.

Nach der achten Prüfung führt in der "Junioren-WM" unagefochten der Franzose Sebastian Loeb vor Cedric Robert und Andrea Dallavilla, der noch 27,9 Sekunden aufholen muß. Manfred Stohl hat sich heute in die Punkteränge vorgefahren und belegt zur Zeit den achten Rang.

Michael Wolf

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