SS3: Loeb vs. Märtin

Das Duell der Sanremo-Rallye findet in Korsika seine Fortsetzung: Markko Märtin und Sebastien Loeb kämpfen um die Führung in der Gesamtwertung und jede Sekunde.

17. Oktober 2003

Michael Heimrich

SS3: Loeb vs. Märtin

Nach dem ersten Durchgang der heutigen Etappe trennen die beiden Kontrahenten lediglich 3.4 Sekunden und noch kann Märtin seine Führung gegen den heranstürmenden Loeb verteidigen. Carlos Sainz hatte der Attacke seines jungen Teamkollegen wenig entgegen zu setzen und musste seinen zweiten Rang an Loeb abtreten.

Hinter dem Spanier platziert sich Marcus Grönholm als bester Peugeot-Pilot. „Es war ganz ok für uns. Mit der Spitze können wir nicht mithalten, wollen aber versuchen, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen“, meinte der Weltmeister. Richard Burns, der auf der vorhergehenden Prüfung viel Zeit verlor, konnte sich mit der drittschnellsten Zeit wieder an Francois Duval auf Platz fünf vorbeischieben. „Das Auto hat hier eine viel bessere Balance als in Sanremo. Ich bin bisher zufrieden“, erklärte der Brite.

Zufrieden kann auch Petter Solberg sein. Nach einer Nachtschicht seiner Mechaniker konnte der Norweger pünktlich starten und liegt nach drei gefahrenen Prüfungen auf dem siebten Rang. „Eigentlich hatten wir keine großen Probleme heute Morgen. Lediglich mit dem Getriebe gab es kurz Schwierigkeiten“, so Petter. „Nach dem Crash im Shakedown musste ich zunächst wieder Vertrauen aufbauen und war heute Morgen entsprechend langsam. Dann hat sich meine Nervosität aber gelegt.“

Lange Gesichter gibt es dagegen im Service bei Gilles Panizzi. Der als Asphalt-Glüher bekannte Franzose belegt im Moment einen enttäuschenden neunten Platz im Klassement und hat bereits 36.7 Sekunden Rückstand. „Ich bin nicht zufrieden. Das Auto ist sehr schwer zu fahren und eigentlich ein ganz anderes, als ich im Shakedown fuhr“, versucht Panizzi zu erklären. „Wir müssen jetzt im Service nachsehen, ich denke irgendetwas ist gebrochen.“

Der Österreicher Manfred Stohl belegt am Mittag mit einem Rückstand von 1:53.0 Minuten den 17. Gesamtrang, dicht gefolgt von Anthony Warmbold, der nur 2.9 Sekunden zurückliegt.

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