SS 14: Carlos Sainz mit Bestzeit.

Spannendes Finale der Rallye SanRemo: zwischen Ford-Pilot Carlos Sainz und Peugeot-Privatier Roberto Travaglia entsteht ein harter Kampf um Position vier.

7. Oktober 2001

Michael Heimrich

Carlos Sainz will seine Chance mit einem vierten Platz an Richard Burns in der Gesamtwertung vorbei zu ziehen nutzen. Nach einigen Problemen am gestrigen Tag konnte der Spanier zwar mit seiner Leistung zufrieden sein, spürt jedoch den Druck von Roberto Travaglia deutlich. Mit seiner Bestzeit auf der vierzehnten Wertungsprüfung konnte der Ford-Pilot den Abstand auf 5.5 Sekunden anwachsen lassen und am Italiener vorbeiziehen.

"Am Ende der 13. Wertungsprüfung begann es zu regnen. Ich hatte dafür die falschen Reifen gewählt, die aber wiederrum die richtigen für die 14. Prüfung waren. Ich will Travaglia hinter mir halten und die drei Punkte einfahren.", erklärte Sainz im Service vor den abschließenden zwei Sonderprüfungen.

Probleme bei Marcus Grönholm. Der Weltmeister klagt über Probleme an der Servolenkung und fällt weiter zurück. Im Moment liegt der Finne außerhalb der Punkte auf dem siebten Rang mit über drei Minuten Rückstand zur Spitzengruppe.

Die wird weiterhin angeführt von einem souverän fahrenden Gilles Panizzi. Es sieht ganz danach aus als könnte der Franzose seinen Vorjahressieg wiederholen und wichtige Punkte für die Markenwertung von Peugeot einfahren.

Weiterhin auf dem zweiten Rang, die Überraschung der gesamten Rallye: Sebastian Loeb. Der Citroen-Youngster konnte den Abstand zu Didier Auriol weiter anwachsen lassen und liegt im Moment mit +33.5 Sekunden Rückstand auf einem sicheren zweiten Platz.

Dagegen scheint die Rallye für die beiden WM-Spitzenreiter Colin McRae und Tommi Mäkinen gelaufen zu sein. Während McRae auf Rang zehn abrutschte konnte Tommi, nach Beseitigung der elektronischen Probleme am Auto, heute Morgen die fünftbeste Zeit auf einer Wertungsprüfung fahren und doch noch beweisen das der Lancer Evolution konkurrenzfähig ist. "Unser Problem wird sein, dass wir nicht genügend Zeit haben um das Auto für Korsika entscheidend zu verbessern.", erklärte der 4fache Weltmeister.

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