Solberg gewinnt erste Etappe

Vorjahressieger Petter Solberg kann die erste Etappe der Rallye Japan klar für sich entscheiden und verweist die Konkurrenz auf die weiteren Plätze.

30. September 2005

Michael Heimrich

Für Petter Solberg läuft es in Japan endlich wieder nach Plan. Mit insgesamt drei Bestzeiten kann der Norweger die heutige erste Etappe für sich entscheiden und mit einem Vorsprung von 22.9 Sekunden seine Führung in der Gesamtwertung behaupten.

„Es lief schon lange nicht mehr so gut für uns“, freute sich Solberg. „Aber die Rallye ist sehr, sehr schwierig. Es liegt noch ein weiter Weg vor uns und alles kann passieren. Die 20 Sekunden Vorsprung sind ok, aber eigentlich nichts.“

Erzrivale Sebastien Loeb musste zunächst die erste Schleife als Straßenkehrer überstehen, ehe er am Nachmittag auf vergleichbare Bedingungen stieß. „Das wir als erstes Fahrzeug auf die Strecke mussten hat uns schon oft Zeit gekostet, aber so ist das nun einmal“, erklärte der Weltmeister und katapultierte sich wenig später mit einer beeindruckenden Bestzeit vom vierten auf den zweiten Rang und liegt damit sicher auf Titelkurs.

Leidtragender der Loeb-Attacke war vor allem Subaru-Youngster Chris Atkinson. Der Australier profitierte am Morgen von seiner späten Startposition und lieferte die bislang beste Saisonleistung ab. Den Zwischenstand nach der ersten Prüfung dürfte er sich wohl einrahmen lassen. „Zum ersten Mal habe ich einen WM-Lauf angeführt – Toll!“, freute sich Chris. „Leider sind wir auf der siebten Prüfung auf Antony Warmbold aufgelaufen und haben in seiner Staubfahne eine Menge Zeit verloren.“

Ähnlich beeindruckend startete Mikko Hirvonen in seine Skoda-Premiere. Doch nach schnellen Zeiten versagte auf der dritten Prüfung, mit 50.6 Kilomter immerhin die längste der gesamten WM-Saison, das Getriebe und bremsten den furiosen Auftritt des Finnen kräftig ein. Nach einen Unfall am Nachmittag war dieser dann endgültig vorbei. Teamkollege Armin Schwarz erging es nur unwesentlich besser. Der Franke beendete den ersten Tag mit einem deutlichen Rückstand von 6:17 Minuten.

Weiter vorne im Klassement wurde munter um die Punkteränge gerangelt. Francois Duval biss sich vergeblich die Zähne am fünftplatzierten Harri Rovanperä aus, ehe ihn Gigi Galli auf den siebten Platz zurückdrängte. Unverständlich: Der Mitsubishi-Pilot ist in Japan nicht für Hersteller-Punkte nominiert, diese sollte eigentlich Gilles Panizzi holen, doch der Franzose schwimmt nach diversen technischen Problemen im Niemandsland der Ergebnisliste.

[sideways=86]Aktuelle Ergebnisse der Rallye Japan…

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