‚Shoot-Out‘ endgültig vom Tisch

Das Finale eines WM-Laufs wird nicht verändert. Die Idee, vor der letzten Prüfung künstlich Spannung zu erzeugen, ist vom Tisch.

17. Oktober 2014

Michael Heimrich

Wochenlang wurde über diesen Vorschlag diskutiert. Vor der letzten Prüfung eines WM-Laufs sollten die Gesamtzeiten durch Zehn dividiert werden, damit die Spitzenfahrer wieder so eng zusammenrücken, dass die Entscheidung über Sieg und Niederlage live im Fernsehen gezeigt werden kann. Vor allem VW-Sportchef Jost Capito hatte sich für diese Veränderung stark gemacht.
Doch der FIA ging dieser Ansatz ein ganzes Stück zu weit. Schon in der ersten Sitzung des Weltrats wurde die Idee abgeschmettert und zur weiteren Beratung an die WM-Kommission zurückgeschickt.
Diese traf sich gestern in Genf und FIA-Präsident Jean Todt erschien persönlich vor Ort um sich der Sache anzunehmen. Das Ergebnis: Das Format eines WM-Laufs wird nicht verändert – abgesehen von einer neuen Startreihenfolge.
Vor allem auf Seiten des WM-Promoters herrscht nach dieser Entscheidung Enttäuschung. „Unser Vorschlag konnte keine Mehrheit finden“, sagte Oliver Ciesla, Geschäftsführer der WRC Promoter GmbH. „Wir werden jetzt nach anderen Wegen suchen, um die Power-Stage spannender zu gestalten.“

VIDEO: Power-Stage Rallye Finnland 2014

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