Sebastien Ogier: Endlich kein Straßenkehrer mehr

Seit 2014 musste Sebastien Ogier auf der ersten Etappe der Rallye Mexiko die Strecke kehren. In diesem Jahr kann er diese undankbare Aufgabe endlich einem anderen Fahrer überlassen. Deutlich einfacher wird es dennoch nicht.

6. März 2017

Michael Heimrich

An Mexiko hat Sebastien Ogier durchaus schöne Erinnerungen. Im Jahr 2008 feierte er hier seine Premiere in der Junior-Weltmeisterschaft, anschließend sammelte er fünf Podiumsplätze und drei Siege ein. Möglicherweise wird Ogier bald Sieg Nummer vier einfahren können, denn die Vorzeichen haben sich in dieser Saison zu seinen Gunsten verändert.
„Zum ersten Mal seit einigen Jahren werde ich nicht die Strecke eröffnen“, erklärt Ogier, der in der WM-Wertung aktuell Jari-Matti Latvala (Toyota) den Vortritt lassen muss. Deshalb muss der Finne am Freitag als erster Fahrer auf die Strecke und hat einen entsprechenden Nachteil. „Als Zweite haben wir es aber auch noch mit genügend losem Schotter zu tun“, mahnt Ogier, der sich für den Freitag nur ein Ziel setzt, „Wir müssen so nahe wie möglich dranbleiben. Dann werden wir sehen, was wir erreichen können, wenn die Verhältnisse konstanter werden.“ 
In Mexiko werden die neuen World Rally Cars erstmals auf Schotter eingesetzt, ein wichtiger Gradmesser für die restliche Saison, denn die meisten WM-Läufe finden auf losem Geläuf statt. 
„Wir hatten einen guten Saisonstart, aber jetzt steht uns eine komplett andere Erfahrung bevor. Wir werden sehen, wie sich die neuen Autos auf Schotter anfühlen und ich werde sehen, wo der Fiesta auf diesem Untergrund steht“, sagte Ogier, der sich ausreichend auf die Rallye vorbereiten konnte. „Unser Test war sehr nützlich und wir konnten viele Kilometer abspulen. Aber natürlich ist es kein Ersatz für den Wettbewerb. Auf alle Fälle wird es eine interessante Rallye und ich hoffe, wir können unseren bislang guten Auftritt fortsetzen und weitere Fortschritte machen.“

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