Sebastien Loeb: So verlief der erste Test mit dem Hyundai i20 WRC

Am Samstag war es endlich soweit. Sebastien Loeb spulte die ersten Testkilometer im Hyundai i20 WRC ab. Für den Rekord-Champion der Beginn eines neuen Kapitels in seiner einmaligen Karriere, das jedoch auch ein Risiko ist.

21. Januar 2019

Michael Heimrich

Kaum war Sebastien Loeb von der Rallye Dakar zurückgekehrt, machte er sich auf den Weg zum Col du Noyer nördlich von Gap. Dort absolvierte Hyundai die letzten Testfahrten für die Rallye Monte Carlo, die am kommenden Wochenende die neue WM-Saison einläutet. 
Nachdem Thierry Neuville und Andreas Mikkelsen das Auto bewegt hatten, übernahm Loeb am späten Samstagnachmittag erstmals das Steuer des i20 WRC. Es ist der Beginn eines neuen und besonderen Kapitels in seiner Laufbahn, denn noch nie startete Loeb in der Rallye-WM für einen anderen Hersteller als Citroën. 
„Es ist das erste Mal, dass ich das Auto einer anderen Marke fahre und ich muss mich an ein neues Team gewöhnen. Auch das ist etwas Neues für mich“, sagte Loeb.

Noch immer ein ungewohnter Anblick: Sebastien Loeb im Hyundai-Overall

Insgesamt drei Stunden konnte der Rekord-Weltmeister am Samstag testen, am Sonntag zog das Team nach Les Combes und St. Julien um und Loeb konnte sich den kompletten Tag an das Auto und das Team gewöhnen. Insgesamt spulte er bei unterschiedlichen Bedingungen mit Schnee, Eis und trockenem Asphalt 320 Kilometer ab.
„Der i20 WRC lässt sich wirklich gut fahren und ich konnte verschiedene Dinge ausprobieren, um das Bestmögliche aus unserer kurzen Vorbereitungszeit zu holen“, meinte Loeb.
Die nächste Möglichkeit, die Abstimmung des i20 WRC zu verfeinern, bietet sich am kommenden Donnerstag um 10 Uhr. Dann steht der Shakedown der Rallye Monte Carlo auf dem Programm. Knapp zehn Stunden später wird es für Loeb und Beifahrer Daniel Elena ernst. Auf der 20,7 Kilometer langen Prüfung „La Bréole – Selonnet“ werden sie zum ersten Mal im Hyundai gegen die Zeit kämpfen. 

Zehn Kilometer Aufschrieb

„Natürlich ist es anspruchsvoll mit der Rallye Monte Carlo zu beginnen“, erklärte Loeb. „Es ist eine Rallye, bei der ich in der Vergangenheit ziemlich erfolgreich war, aber in diesem Jahr ist die Herausforderung eine völlig andere. Ein neues Team, ein neues Auto und ich kenne von den Strecken lediglich das Bergauf-Stück zum Col de Turini. Von meinem Aufschrieb aus der Vergangenheit kann ich zehn Kilometer benutzen! Alles ist neu für mich und das macht es mit Sicherheit auch spannend.“

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