Sebastien Loeb siegt auf Zypern

Erneut lieferten sich Marcus Grönholm und Sebastien Loeb einen spannenden Kampf um den Sieg und erneut konnte sich der Weltmeister durchsetzen.

24. September 2006

Michael Heimrich

Sein Plan ging nicht auf. Marcus Grönholm hatte auf ein Finale wie in Japan gehofft, als er am letzten Tag Spitzenreiter Sebastien Loeb über 25 Sekunden abnehmen konnte. Doch diesmal war der Weltmeister auf Zack. Mit der ersten Bestzeit des Tages festigte Loeb seine Führung und wehrte die Attacke von Grönholm erfolgreich ab.

Der Finne versuchte in der Folge dennoch näher an seinen Gegner heran zu fahren, doch alle Mühen waren umsonst. Mit 21.2 Sekunden Vorsprung gewinnt Sebastien Loeb auch den WM-Lauf in Zypern und feiert seinen 28. WM-Erfolg. „Es war erneut ein guter Kampf mit Marcus und ich freue mich, dass ich erneut die Nase vorn haben konnte“, erklärte Loeb. „Ich musste vom Beginn bis zum Ende wirklich alles geben.“

Die vorletzte Prüfung der Rallye Zypern musste neutralisiert werden. Da durch den Unfall von Dani Sordo auf dem Zuschauerkurs in Limassol eine rund 15-minütige Lücke im Teilnehmerfeld klaffte, entschieden die Veranstalter den zweiten Durchgang über den 25,24 Kilometer langen Wertungsabschnitt „Vavatsinia“ abzusagen. „Das kam uns natürlich nicht entgegen“, ärgerte sich Grönholm. „Ich bin vom Ergebnis schon ein wenig enttäuscht.“

Teamkollege Mikko Hirvonen konnte das Tempo der Spitze nicht mitgehen, sammelt aber mit Rang drei wieder wichtige Punkte für die Herstellerwertung. Manfred Stohl, im Vorjahr Gesamtzweiter, beendet die Rallye Zypern als bester Privatier auf dem vierten Rang. Hinter ihm behauptet sich Toni Gardemeister auf Platz fünf.

Sein Markenkollege Xavier Pons hatte den sechsten Platz schon so gut wie in der Tasche, als er mit einem Antriebsschaden auf der Verbindungsetappe in den Service liegen blieb und fünf Minuten Zeitstrafe kassierte. Der Spanier rutschte eine Position nach hinten und Henning Solberg übernahm seine Position.

Dessen Bruder Petter schleppte sich mit einem Reifenschaden aus der letzten Prüfung und rettete Rang acht ins Ziel, ein enttäuschendes Ergebnis für den Norweger, der mit viel Optimismus nach Zypern gereist war. „Wir haben viel Arbeit vor uns“, so Solberg. „Aber wir werden nicht aufgeben.“

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