Sebastien Loeb gewinnt erneut

Auch auf Sardinien war er nicht zu stoppen. Nach einer fehlerfreien Fahrt gewinnt Sebastien Loeb die Rallye Italien und übernimmt die Führung in der Weltmeisterschaft.

1. Mai 2005

Michael Heimrich

Der Weltmeister setzt seines Siegeszug auch auf Sardinien fort. Erneut war gegen die Kombination Loeb, Citroen und Michelin kein Kraut gewachsen und mit einem Vorsprung von 59.6 Sekunden entscheidet der Franzose den fünften WM-Lauf für sich. Für Vorjahressieger Petter Solberg blieb nur die bittere Erkenntnis, dass auf Subaru und Reifenpatner Pirelli ?eine Menge Arbeit wartet, um wieder siegfähig zu werden.?

Nach seinem Crash auf der ersten Etappe schaffte es Marcus Grönholm doch noch auf den dritten Rang und holte wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft. ?Ein gutes Ergebnis, aber ohne das Missgeschick am Freitag hätte ich auch um den Sieg kämpfen können?, meinte der Finne. Enttäuschung herrschte auch bei Mitsubishi. Harri Rovanperä zeigte im Duell gegen Grönholm Nerven und leistete sich einen seltenen Fahrfehler. Beim Abflug brach die vordere Radaufhängung des Lancer WRC05 – das vorzeitig Ende einer bis dahin tadellosen Fahrt. „Wir haben trotzdem geziegt, dass wir konkurrenzfähig sind“, so Rovanperä. „Das wollen wir in Zypern erneut beweisen.“ – Auch Teamkollege Gigi Galli konnte seine Heimrallye nicht beenden. Ein Getriebeschaden warf den Italiener erneut aus dem Rennen. „Wenigstens konnte ich eine Bestzeit setzen“, zog Galli ein knappes Fazit des Wochenendes.

Markko Märtin betrieb mit dem vierten Gesamtrang Schadensbegrenzung. Vor allem am ersten Tag konnte der Este die Pace der Spitze nicht mitgehen und erst nach Änderungen am Setup akzeptable Zeiten einfahren. Toni Gardemeister hatte den Attacken von Märtin nur wenig entgegenzusetzen und muss sich im Ziel mit Rang fünf begnügen. Teamkollege Roman Kresta landet auf Platz sechs und Ford kann den eigenen Rekord im Punktesammeln weiter fortsetzen. Antony Warmbold rettet sich mit Problemen an der Lichtmaschine seines Focus WRC ins Ziel und wird als Siebter bester Privatier.

Juuso Pykalisto sichert sich mit dem achten Platz einen WM-Punkt. Teamkollege Manfred Stohl, nach einer Lebensmittelvergiftung geschwächt in das Wochenende gestartet, erreicht auf der neunten Position das Ziel. Für Skoda und Armin Schwarz endete die Rallye bereits am gestrigen Samstag. Erst stoppten Kupplungsprobleme den Fabia WRC, dann wurde der Franke nach einem Vergehen gegen die Servicebestimmungen am Morgen nachträglich von der Rallye ausgeschlossen.

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