Schafft Ford das Wunder?

Beim Saisonfinale gilt es für fas Ford-Team einen Elf-Punkte-Rückstand aufzuholen, um doch noch den Markentitel erfolgreich zu verteidigen.

1. Dezember 2008

Michael Heimrich

Im Ford-Lager verbindet äußerst positive Erinnerungen mit der Veranstaltung rund um das Rallye-Hauptquartier in Cardiff: Hirvonen gewann das Event im kleinsten Landesteil Großbritanniens im Vorjahr. Latvala belegte 2006 den vierten Platz und glänzte vor zwölf Monaten mit Bestzeiten auf neun von 17 Wertungsprüfungen.

Am kommenden Wochenende stehen auf insgesamt 1.428,44 Kilometern 19 WP mit einer Gesamtlänge von 348,99 Kilometern auf dem Programm. 18 davon führen die Fahrer über private Schotterwege, die den Rest des Jahres vornehmlich von schweren Lkw und Maschinen zur Holzverarbeitung genutzt werden. Die Pisten sind eng, aber schnell und laden zu einer aggressiven Fahrweise ein.

Besondere Spannung bezieht die Wales Rally GB traditionell aus den unvorhersehbaren Wetterbedingungen auf den britischen Inseln zu dieser Jahreszeit. Sollte wie zum Beispiel im Vorjahr der Winter Einzug halten, sehen sich die Fahrer auf den ohnehin recht anspruchsvollen Strecken noch größeren Herausforderungen gegenüber. Aufgeweichter Untergrund, praktisch undurchsichtige Nebelbänke sowie überfrierende Nässe oder sogar Schnee fordern die volle Konzentration der Lenkradartisten.

„Im vergangenen Jahr erlebten wir die wahrscheinlich härteste Rallye Wales aller Zeiten“, erinnert sich Mikko Hirvonen. „In absoluter Dunkelheit bei Nebel und Regen zu fahren, war extrem schwierig. Es ist neben Japan und Monte Carlo die einzige Veranstaltung, bei der wir im Dunkeln fahren. Darauf werde ich mich bei unseren Tests an diesem Wochenende deshalb besonders konzentrieren. Ich glaube, wir haben gute Chancen, einen Doppelsieg einzufahren, der uns hoffentlich den dritten Markentitel für Ford sichert.“

Jari-Matti Latvala, der seine Rallye-WM-Karriere 2002 im Alter von 17 Jahren in Großbritannien begann, pflegt eine besondere Beziehung zu dem WM-Lauf in Wales. „Für mich ist es sozusagen mein zweites Heimrennen“, freut sich der junge Finne. „Ich kenne diese Art Strecken sehr gut. Die ‚Wales‘ ist einer der Klassiker im Kalender, ich möchte sie unbedingt einmal gewinnen. Einige der Wertungsprüfungen sind für viele Fahrer neu. Aber in meiner Erinnerung aus meinen Anfangsjahren sind viele davon noch sehr präsent.“

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