Zu wenig TV-Präsenz

Sainz jr.: „Rallye-Sport könnte durch die Decke gehen“

Carlos Sainz jr. hat erklärt, warum er trotz der Erfolge seines Vaters nie ernsthaft den Weg in den Rallye-Sport eingeschlagen hat und was sich ändern muss.

23. November 2025

Michael Heimrich

Im Podcast Team Torque, gemeinsam mit Williams-Kollege Alex Albon und F1-Academy-Pilotin Lia Block, sprach der Spanier darüber, wie prägend die TV-Präsenz der Formel 1 in seiner Kindheit war.

„Als ich aufgewachsen bin, lief im spanischen Fernsehen vor allem Fernando Alonso“, erinnerte sich Sainz. Während die Formel 1 fast jeden Sonntag präsent war, spielte Rallye kaum eine Rolle. Sein Vater habe seine WM-Titel „zehn Jahre zuvor gewonnen, also noch bevor ich geboren wurde“, und die Rallye-WM sei in Spanien schlicht nicht zu sehen gewesen. „Also konnte ich mich nicht in den Rallyesport verlieben.“

Auch Besuche an den Wertungsprüfungen waren selten. „Vielleicht sind wir ein Mal im Jahr zu einer Rallye gefahren“, erklärte Sainz jr. Stattdessen entwickelte er seine Begeisterung für die Königsklasse – auch, weil er die Rennen regelmäßig gemeinsam mit seinem Vater verfolgte. „Wenn mein Vater zu Hause war, sind wir morgens aufgestanden und haben zusammen Formel 1 geschaut.“

Trotzdem ist das Interesse an der Rallyeszene bis heute vorhanden. Sainz jr. hat mehrfach Rallyeautos getestet und 2018 sogar die Power-Stage der Rallye Monte Carlo als Vorausfahrzeug bestritten. Er hält den Rallye-Sport für faszinierend, sieht aber ein strukturelles Problem: „Leider gibt es bis heute kein wirklich gutes TV-Format, um Rallye zu verfolgen.“ 

Man könne den Sport über Livezeiten oder direkt an der Strecke erleben, doch ein überzeugendes Übertragungskonzept fehle weiterhin. „Wenn man das einmal hinbekommt, wird der Sport durch die Decke gehen, weil er einfach unglaublich ist.“

Zudem sprach Sainz jr. über seinen jüngsten Test im Ford Raptor T1+, jenem Auto, mit dem sein Vater im kommenden Jahr die Rallye Dakar bestreiten wird. „Für mich war das eine der besten Erfahrungen, wenn nicht die beste meines Lebens“, sagte er. Vor allem die Art, wie das Auto Bodenwellen, Steine und schnelle Passagen wegsteckt, habe ihn beeindruckt. „Das hat sich in meinem Kopf festgesetzt und mir gesagt: Vielleicht muss ich eines Tages die Dakar ausprobieren. Vielleicht eines Tages.“

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