Sainz: „Habe kein Geheimrezept“

Carlos Sainz ist mit vier Punkten derzeit achter in der Fahrermeisterschaft. Heute beantwortet er einige Fragen im Vorfeld der Mexiko Rallye.

6. März 2004

Michael Heimrich

Carlos, wie sieht Deine persönliche Analyse der zwei bisherigen Weltmeisterschaftsläufe aus?
„Es ist natürlich schwer nach nur zwei Läufen ein Fazit zu ziehen, insbesondere wenn es sich dabei um Monte Carlo und Schweden handelt. Man bekommt ein Gefühl dafür wo man im Wettbewerb zur Konkurrenz steht, man kann die verschiedenen Fahrzeuge vergleichen – aber man ist sich immer bewusst, daß die Saison ja gerade erst begonnen hat. Unser Team hatte einen sehr guten Start, obwohl meine persönliche Bilanz natürlich etwas weniger euphorisch ausfallen muss. Aber ich habe meinen Xsara noch nie mit soviel Vertrauen in die Leistung des Autos gefahren wie in Schweden! Ich hoffe, daß dieses Feeling auch auf Schotter anhalten wird und das Auto weiter so leicht zu fahren sein wird. Dann kann ich eins mit dem Fahrzeug sein und bin sicher auch sehr schnell damit unterwegs…“

Kennst Du Mexiko? Dort wird ja spanisch gesprochen und glaubst Du, dass Dir dort soviel Unterstützung wie in Argentinien oder Katalunien zu Teil wird? Wäre das ein großer Vorteil?
„Ja, ich kenne Mexiko und war dort auch schon auf Urlaub, aber die Gegend um León kenne ich nicht. Alles was ich bislang über diese Rallye gehört habe ist sehr positiv und ich bin sicher, daß Sie gut organisiert sein wird. Es wird sicherlich helfen, daß ich die Landessprache spreche – gerade auch wenn es um Fans vor Ort geht. Es ist immer gut für die Motivation die Begeisterung an der Strecke spüren zu können…“

Indonesien, Zypern, Türkei…Du hast den Ausflug zu neuen Rallyes im Kalender stets gewonnen. Bist Du so eine Arte „Premieren-Spezialist“? Gibt es da ein Geheimrezept? Was sind die Ziele für Mexiko?
„Ehrlich gesagt ist jede Rallye verschieden und ich glaube nicht, daß ich ein Spezialist für neue Rallyes bin. Und ein Geheimrezept habe ich da glaube ich auch nicht. Vielleicht kann ich mich mit bestimmten Läufen einfach schneller und besser anfreunden als andere und das hat mir in solchen Situationen geholfen den Sieg einzufahren. Jede Rallye ist wie gesagt ein eigenes Abenteuer, eine neue Herausforderung. Mich regt das stets zu Höchstleistungen an. Für Mexiko hoffe ich auf eine gute Endplatzierung, denn ich muss Punkte holen um meinen Rückstand in der Fahrermeisterschaft zu reduzieren und Citroen zu helfen bei der Konstrukteursmeisterschaft in Führung zu bleiben.“

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