Richards verliert weitere Macht

Die FIA plant tiefgreifende Änderungen im Aufbau der WRC-Kommission. Die Reduzierung der Mitglieder soll den Einfluss von ISC-Chef David Richards kürzen.

1. Oktober 2003

Michael Heimrich

Wenn das World Council, das Exekutiv-Komitee der FIA, Ende des Monats zusammen trifft, dann wird die zukünftige Gestaltung der WRC-Kommission ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Diese soll bald nur noch aus sechs Mitgliedern bestehen, aus zwei FIA-Mitgliedern, zwei Repräsentanten der Hersteller und zwei Rallye-Veranstaltern. Für ISC-Chef David Richards, immerhin Rechteinhaber der WM, ist nur noch eine Beobachterrolle zugedacht.

Die Gründe sind vielfältig. Vorrangig geht es der FIA darum, mehr Einfluss auch auf die kommerzielle Seite des Sports zu bekommen. Dies könnte auch ein Ergebnis der heftigen Diskussionen um die Regeländerungen der vergangenen Monate, darunter der Ausbau der WM auf 16 Rallyes, sein.

Ebenfalls missfällt der FIA an der bisherigen Struktur, dass die Hersteller oder Veranstalter zu großen Einfluss auf Entscheidungen nehmen können. Auch die Tatsache, dass die Automobilkonzerne David Richards zu ihren Vertreter bei den derzeitigen Treffen machten, dürfte für diesen Schritt gesorgt haben.

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