Rallying is coming home

Zwischen dem dynamischen La Cucaracha Mexikos und dem eleganten Tango Argentiniens tanzt die Rallyewelt am Wochenende in Faro den Fago.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Die für die portugiesische Tanzrichtung übliche Melancholie müssen Fahrer und Teams keineswegs befürchten, schließlich gelten die Portugiesen als überaus rallyeverrückt. Zu den Hauptdarstellern auf dem blanken Parkett der Weltmeisterschaft zählen erneut die Werksteams von Citroën, Ford und Subaru.

Das Comeback der Rallye-WM nach Portugal gleicht einer Rückkehr in die Vergangenheit dieses Sports: Die Veranstaltung im westlichsten Land Europas gehörte der Weltmeisterschaft bereits im Gründungsjahr 1973 an und zählte bis 2001 zu den Highlights im Kalender. Wertungsprüfungen wie ?Arganil? bleiben bei Zuschauern und Fahrern ebenso unvergessen wie der von Bildern bestens bekannte Sprung von ?Fafe?, an dem jedes Jahr tausende Rallyefans ?ihren? Sport zelebrierten. Die Begeisterung der Menschen im kleinen Land auf der iberischen Halbinsel kennt keine Grenzen. Bei der Auftaktprüfung der Rallye Dakar 2007 beispielsweise zählten die Veranstalter rund 500.000 Zuschauer.

Auch wenn die legendären Prüfungen der vergangenen Jahre bei der Neuauflage dieses Events an der Algarve nicht mehr befahren werden, an Begeisterung mangelt es in Portugal sicherlich nicht. Nach fünf traurigen Jahren ohne WM-Lauf können die Portugiesen endlich wieder die besten Rallyefahrer der Welt begrüßen. Für dieses besondere Ereignis wollen die Organisatoren den erwarteten Besuchermassen einiges bieten: So findet die erste Wertungsprüfung als ?SuperSpecial? im Algarve-Stadion statt, das bei der Euro 2004 bereits den besten Fußballern Europas als Bühne diente.

Für die Piloten hingegen steht bei der Rallye rund um die Touristenhochburg Faro eine besondere Aufgabe bevor: Nach Norwegen betreten die Lenkradartisten zum zweiten Mal in dieser Saison Neuland. Einen großen Vorteil gegenüber ihren Rivalen besitzen dabei Ford-Pilot Mikko Hirvonen sowie die beiden Citroën-Fahrer Dani Sordo und Daniel Carlsson. Das Trio stellte seine Klasse an der Algarve bereits eindrucksvoll unter Beweis: 2005 gewann Carlsson vor Hirvonen, Sordo fuhr den Sieg in der Super1600-Klasse ein.

Die Rallye-Weltmeisterschaft gastierte zuletzt im Jahr 2001 in Portugal. Damals siegte Tommi Mäkinen im Mitsubishi Lancer Evo 6. Der Finne setzte sich in einem packenden Zweikampf gegen ?El Matador? Carlos Sainz durch. Bei extrem nassen Bedingungen probierten die Techniker von Michelin damals eine neue Technik aus, die Reifen nachzuschneiden, und verhalfen Mäkinen damit zum Sieg.

[I]Statistisches[/I]
Rallye Portugal, 5. Lauf zur Rallye-WM 2007 (29. März bis 1. April 2007); Gesamtlänge: 1008,70 Kilometer, davon 18 Wertungsprüfungen über 357,10 Kilometer; längste WP: 30,69 Kilometer (WP 8 und 11: Silves/Ourique); größte WP-Distanz von Service-Punkt zu Service-Punkt: 76,46 Kilometer (WP 8 bis 10 und 11 bis 13); Anzahl der möglichen Reifenwechsel: 8. Start und Ziel: Faro.

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