Polo: Die Schlussphase beginnt

Vor genau einem Jahr verkündeten die Wolfsburger auf Sardinien offiziell den Einstieg in die Rallye-WM ab der Saison 2013. Während man beim WM-Einsatz erneut wichtige Daten sammeln will, geht die Entwicklung des Polo in die letzte Phase.

16. Oktober 2012

Michael Heimrich

„Im Moment wechseln sich Rallyes und Testfahrten fast nahtlos ab: Nach der Rallye Frankreich ging es gleich zu den nächsten Testfahrten mit dem Polo, netterweise ganz in der Nähe meiner Heimatstadt Gap“, erklärt Sébastien Ogier, der am vergangenen Wochenende auch auf der berühmten Panzerplatte in Baumholder fuhr. „Wir sind jetzt in der Schlussphase unserer Vorbereitungen auf 2013 und arbeiten mit voller Kraft daran, den Polo so schnell wie möglich zu machen. Sardinien hingegen dient der Vorbereitung des Einsatzteams und hilft uns Fahrern und Beifahrern, die Wertungsprüfungen noch besser kennenzulernen“, sagt der Franzose.

Die Rallye Italien gehört zu den großen Klassikern in der Geschichte der Rallye-Königsklasse. Von 1973 bis zum Jahr 2003 wurde sie als Rallye San Remo an der norditalienischen Riviera und in den Seealpen ausgefahren. Seit 2004 ist die Mittelmeerinsel Sardinien Schauplatz des italienischen WM-Laufs. Der Servicepark ist im Hafen der Küstenstadt Olbia im Nordosten der Insel untergebracht. Zielankunft und Siegerehrung der „Rallye Italia Sardegna“, so der offizielle Name, gehen in diesem Jahr allerdings erstmals im 30 Kilometer nördlich von Olbia im Herzen der Touristenregion Costa Smeralda gelegenen Porto Cervo über die Bühne.

„Mit der Rückkehr nach Sardinien schließt sich für unsere Mannschaft ein kleiner Kreis: Hier ist im Vorjahr der öffentliche Startschuss für unser WM-Projekt gefallen“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Die Rallye-WM befindet sich mit dem vorletzten Lauf auf der Zielgeraden. Wir werden auch in Italien ernsthaft und konzentriert an der Vorbereitung unseres Einstiegs mit dem Polo R WRC arbeiten. Deshalb ist unser vorrangiges Ziel, möglichst mit beiden Fahrzeugen das Ziel in Porto Cervo zu erreichen. Aber natürlich haben wir jetzt auch den Ehrgeiz, unsere Serie von mittlerweile zehn Klassensiegen auch bei den beiden letzten WM-Läufen fortzusetzen.“ 

Im zweiten von Volkswagen Motorsport eingesetzten Skoda Fabia S2000 sitzen in Italien wieder Andreas Mikkelsen und sein Beifahrer Ola Fløene. Die beiden Norweger bestreiten bei der Rallye Italia Sardegna ihren sechsten Saisoneinsatz für Volkswagen. „Nach dem guten Abschneiden in Frankreich freue ich mich sehr auf den nächsten Einsatz mit Volkswagen. Sardinien hat einen völlig anderen Charakter, wir sind auf hartem Schotter unterwegs mit vielen Sprüngen und sogar Wasserdurchfahrten“, erklärt der Norweger, der auf Sardinien schon einmal bei der Italienischen Rallye-Meisterschaft gestartet ist. „Für mich geht es darum, die Rallye noch besser kennenzulernen und zu versuchen, das Tempo meines schnellen Teamkollegen mitzugehen“, sagt Mikkelsen.

GALERIE: Die Bilder von den letzten Polo-Testfahrten …

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