Pechsträhne für Matthias Kahle

Die Leiden von Matthias Kahle gehen auch am zweiten Tag seines WM-Ausflugs weiter. Erneut bremste ein defektes Umluftsystem den Skoda-Piloten ein.

12. August 2006

Michael Heimrich

Er hatte sich viel vorgenommen. Am zweiten Tag der Rallye Deutschland wollte Matthias Kahle sein frühe Startposition nutzen und auf den noch sauberen Strecken gute Zeiten einfahren. Doch dann bremste ein technischer Defekt den Skoda-Piloten erneut ein und brachte ihn um alle Chancen.

„Auf einmal drehte der Motor nicht mehr richtig hoch und das Auto beschleunigte schlecht“, erklärte Kahle die Situation. Wenig später stellten seine Techniker einen Defekt im Umluftsystem des Fabia WRC fest, genau jener Bereich, der bereits im Shakedown für Verdruss gesorgt hatte.

„Irgendwie soll es nicht sein“, ärgerte sich Matthias über seinen verpatzten WM-Auftritt. „Dabei hatten wir gerade heute Morgen guten Chancen schnelle Zeiten zu holen. Ich werde jetzt aber kein unnötiges Risiko eingehen um alles auf eine Karte zu setzen und dabei einen Abflug zu riskieren.“

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