Paddon stellt „Boykott-Geschichte“ richtig

Unfreiwillig wurde Hayden Paddon in Schweden plötzlich zum Thema Nummer eins. Er selbst kann aber gar nicht nachvollziehen, wie es dazu kam, und schildert seine Sicht der Dinge.

19. Februar 2016

Michael Heimrich

Hayden Paddon sah sich nach dem Start der Rallye Schweden plötzlich im Fokus des Interesses – fälschlicherweise, wie er sagt. Berichten zufolge hätten die Fahrer vor dem Start in die erste Etappe bei einem kurzfristig einberufenen Treffen beinahe den Boykott der ersten Wertungsprüfung beschlossen. Paddon sei aber dagegen gewesen, hieß es.
Diese ganze Geschichte stimmt vorne und hinten nicht, unterstreicht Paddon. „Ich weiß gar nicht, weshalb ich da genannt worden bin. Viele waren unschlüssig, und überhaupt waren nur zehn von den 15 WRC-Fahrern dabei. Das hätte also gar nichts werden können“, so Paddon.
„Wir haben nur etwa fünf Minuten miteinander geredet, dann musste Sébastien los. Außerdem ging es gar nicht wirklich um die Bedingungen, weil die sich seit dem Recce stark verändert hatten. Es ging vielmehr darum, dass es einen Fahrer-Vertreter geben sollte, der das weitergibt, was wir zu den Streckenverhältnissen zu sagen haben. Damit bin ich absolut einverstanden.“

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