Ogier und Lappi: Klare Verhältnisse bei Citroën

Mit Sebastien Ogier und Esapekka Lappi verpflichtete Citroën gleich zwei neue Fahrer für die Rallye-Weltmeisterschaft. Die Rollen sind klar verteilt.

8. Januar 2019

Michael Heimrich

Der zweite Platz in Finnland war für Mads Östberg im Nachgang betrachtet ein bittersüßer Moment. Zum einen konnte der Norweger sein Talent unter Beweis stellen, zum anderen zeigte er jedoch anderen Fahrern, wie schnell der C3 WRC sein kann. 
„Nach dieser Leistung war ich überzeugt, dass dort ein guter Platz für mich sein könnte“, meinte Esapekka Lappi, der zu diesem Zeitpunkt mit Citroën in Verhandlungen stand. Östberg musste am Jahresende seinen Platz räumen und Lappi wechselte von Finnland nach Frankreich.
Dort trifft er auf Sebastien Ogier, der ebenfalls vom Potenzial des Autos und des Teams überzeugt ist. „Es ist ziemlich klar, wer die Nummer 1 und wer die Nummer 2 ist. Damit habe ich kein Problem und außerdem bin ich nicht mehr Nummer 3. Also ist das schon mal eine Verbesserung“, scherzte Lappi. 
Allerdings will der Ex-Toyota-Pilot auch seine Chance ergreifen, wenn diese sich ihm bietet: „Sollte ich bei der Rallye Monte Carlo aber vor ihm liegen, mache ich keinen Platz. Am Anfang der Saison sind wir natürlich noch gleichberechtigt.“
Nach den ersten Testfahrten ist Lappi von seiner Entscheidung zu Citroën zu wechseln überzeugter denn je. „Der Antrieb ist enorm gut und wenn wir noch ein paar Dinge in den Griff bekommen, dann wird es das schnellste Auto im Feld sein. Das ist sicher“, meinte der 27-jährige, der sich für seine C3-Premiere ein klares Ziel setzt: „Bei der Monte will ich in die Top-5 kommen.“ 

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