Ogier setzt sich ab

Sébastien Ogier legt weiterhin ein beeindruckendes Tempo an den Tag. Der Franzose baut seinen Vorsprung auf Mads Östberg auf knapp 30 Sekunden aus. Auf Rang drei setzt sich Mikko Hirvonen fest.

9. März 2013

Michael Heimrich

Das Polster ist da, aber darauf gemütlich machen will es sich Sébastien Ogier trotzdem nicht. „Mads wird in dem Auto immer schneller und macht einen guten Job“. Mittlerweile hat der Franzose von Volkswagen Motorsport allerdings schon einen Vorsprung von 29,4 Sekunden herausgearbeitet.

Mit einer erneuten Bestzeit zu Beginn der Nachmittagschleife hatte Ogier seinen Vorsprung fast verdoppelt. Allerdings schlug Östberg zurück. Wie schon am Vormittag lief es bei den beiden folgenden WP besser für den Norweger von M-Sport, mit zwei WP-Siegen schob er sich wieder näher an den Konkurrenten heran. Chocolate ging dann erneut an Ogier, der Östberg noch einmal mehr als elf Sekunden abnahm. „Es gibt Abschnitte, auf denen ich schneller bin, bei anderen sind wir auf einem Niveau und dann wiederum ist es, als käme ich im Vergleich zu ihm gar nicht vorwärts“, erklärte der frustrierte Norweger. Und am Samstag hat Ogier die bessere Startposition …

Östberg muss darüber hinaus auch nach hinten schauen, denn Mikko Hirvonen im Citroën DS3 sitzt ihm mit nur 7,9 Sekunden Rückstand im Nacken und hat Platz zwei im Visier. „Das Auto ist super. Nur mit Ogier kann ich nicht mithalten.“ Zwischenzeitlich war Thierry Neuville gefährlich nahe heran gerückt, fiel nach einem Fehler auf der letzten Wertungsprüfung aber zurück. „In einer engen Kurve habe ich einen Fehler gemacht und bin leicht angeschlagen, das hat Zeit gekostet“, ärgerte sich der Belgier. Neuville verlor knapp 20 Sekunden auf Hirvonen und belegt 24,4 Sekunden hinter ihm Rang vier.

Die Lücke zum Rest des Feldes wächst weiter. Dani Sordo, der über das unruhige Verhalten des DS3 klagte, hat bereits 2:35 Minuten Rückstand. „Glücklich bin ich darüber natürlich nicht, aber so ist es nunmal.“ Auch Nasser Al-Attiyah fand den Tag schwierig, kam aber mit dem Fiesta gut zurecht. „Wir haben versucht, unseren Platz zu verteidigen. Und morgen ist ein neuer Tag!“ Hinter dem Katar-Fiesta liegt Ken Block auf dem siebten Platz vor Benito Guerra und Martin Prokop. Chris Atkinson arbeitete sich wieder auf Rang zehn vor, aus den Top-10 fiel Mini-Pilot Michal Kosciuszko.

In der WRC2-Wertung beendet Abdulaziz Al-Kuwari im Ford Fiesta RRC den Tag mit komfortablen 2:22 Minuten Vorsprung als Spitzenreiter. Armin Kremer gab Rang zwei an Mitsubishi-Fahrer Nicholas Fuchs ab und belegt im Subaru Impreza von Stohl Racing mit knapp vier Minuten Rückstand Rang drei. Nach zwei kurzen Zuschauerprüfungen in der Nacht stehen am Samstag insgesamt sieben WP auf dem Programm.

Sorgen macht das Team mit der Nummer 21. Martin Prokops Copilot Michal Ernst fühlte sich nicht gut. „Er hat keine Kraft und kann sich nicht konzentrieren“, erklärte Prokop. Daumen drücken, dass nach der Nacht wieder alles in Ordnung ist!

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