Ogier macht Citroën-Sieg perfekt

Citroën dominierte das Geschehen des WM-Laufs in Deutschland, sowohl in der Gesamtwertung als auch in der JWRC mit Ogier und Burkart.

18. August 2008

Michael Heimrich

Die Citroën-Piloten dominierten in Abwesenheit der Suzuki-Piloten Micha? Ko?ciuszko und Jaan Mölder das Geschehen in der Junior-Weltmeisterschaft beim diesjährigen WM-Lauf in Deutschland. Zunächst setzte sich der Tscheche Martin Prokop in Führung, der die erste Etappe mit knapp unter zehn Sekunden Vorsprung auf Sebastien Ogier beendete.

Der Franzose griff am Samstag an und ging nach der achten Prüfung am Markenkollegen vorbei, dann musste Prokop jedoch mit einem Elektrikproblem vorzeitig und kampflos aufgeben. Ogier konnte sich daraufhin entspannt zurücklehnen, der der Rückstand des hinter ihm liegenden Aaron Burkart betrug mittlerweile knapp unter drei Minuten.

„Es war eine schwierige Rallye, weil die Erwartungen an mich extrem hoch waren“, so der zweitplatzierte Berliner. „Doch wir haben acht Punkte für die Meisterschaft erzielt und wir sind immer noch im Titelrennen. Ich werde mein Bestes geben beim nächsten Meisterschaftslauf in Spanien.“

Dritter in einem Renault Clio R3 wurde der Italiener Alessandro Bettega. Gesamtachter wurde der einzige Suzuki-Starter in der JWRC-Wertung Florian Niegel bei seinem Heimspiel. Am Samstag riskierte er in der Auftaktprüfung zu viel und kam von der Strecke. Zwar konnte das Duo Niegel/Kachel die Fahrt fortsetzen, eine Reifenpanne sowie ein Schaden an der Auspuffanlage kosteten sie jedoch wertvolle Minuten. Die Zeitkontrolle zur achten Wertungsprüfung erreichten sie zudem erst verspätet, was zusätzlich noch eine Zeitstrafe nach sich zog.

Durch den Sieg baut Sebastien Ogier dagegen die Meisterschaftsführung aus. Der Vorsprung beträgt auf den neuen Zweite Shaun Gallagher neun Punkte, Aaron Burkart folgt einen Zähler dahinter und auch Micha? Ko?ciuszko hat noch Titelchancen. „Es war auf jeden Fall ein gutes Wochenende“, so der Franzose nach der Zieldurchfahrt. „Wir behaupten immer noch die Meisterschaftsführung und es bleiben noch zwei Rallyes. Zu Beginn hatten wir einen guten Kampf mit Martin und ich hätte mich gefreut, wenn es so bis zum Ende gewesen wäre. Doch er hatte Probleme, was mir sehr leid für ihn tut.“

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