Ogier hofft auf Freigabe durch Volkswagen

Sebastien Ogier ist auf der Suche nach einem neuen Team. In der kommenden Woche kann er den Ford Fiesta WRC 2017 von M-Sport testen. Doch dazu braucht er die Freigabe von Volkswagen, denn noch hat er einen gültigen Vertrag mit den Wolfsburgern.

17. November 2016

Michael Heimrich

Noch steht Sebastien Ogier ohne Auto für die Saison 2017 da. Nach dem Ausstieg von Volkswagen muss sich auch der Weltmeister neu sortieren. Sorgen um seine Zukunft muss sich Ogier jedoch nicht machen. Er hat genügend Angebote, um weiterhin Teil der Topliga  zu sein.
„Es ist kein Geheimnis, dass ich Gespräche mit einigen Teams hatte“, erklärte Ogier. „Der nächste Schritt wird sein, diese zu intensivieren, um ein genaueres Bild von der Zukunft zu bekommen. Ich möchte gerne die Dinge bewerten, bevor ich einen Vertrag unterzeichne. Natürlich will ich auch erst die Autos ausprobieren, schließlich ist es wichtig ein Gefühl zu haben, mit welchem Fahrzeug ich nächstes Jahr fahren könnte.“

"Zeit wird knapp"

Bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber ist Ogier auf das Wohlwollen von Volkswagen angewiesen. Noch ist der Vertrag mit den Wolfsburgern gültig und eine endgültige Freigabe liegt noch nicht vor. „Ich hoffe dem wird zugestimmt werden“, meinte Ogier. „Wir haben ein sogenanntes ‚Gentlemen Agreement‘, so das ich an meiner Zukunft arbeiten kann. Ich möchte nach unserer Rückkehr nach Europa rasch an den neuen Projekten arbeiten, denn bis zur Rallye Monte Carlo sind es nur noch ein paar Wochen.“
Die Zeit bis zum Saisonstart 2017 ist knapp bemessen, das weiß auch Ogier: „Ich hoffe es wird sich so schnell wie möglich klären, damit wir mit der Arbeit beginnen können. Wir sind jetzt bereits zu spät, um uns optimal auf die Monte vorzubereiten. Meine Entscheidung fällt hoffentlich bald.“
Um die Dienste von Ogier buhlen Citroën, M-Sport und Toyota. Ogier hat bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber klare Vorstellungen: „Wie man mehr oder weniger weiß, suche ich den Wettbewerb und will konkurrenzfähig sein. Deshalb schaue ich nach einem entsprechendem Team und Auto, mit denen ich das weiterführen kann, was wir in den letzten Jahren erreicht haben.“

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