Nicht den Halt verlieren

In puncto Reifen kommt es bei der Rallye Mexiko in erster Linie auf erstklassige Traktion und eine gute Seitenführung in den lang gezogenen, schnellen Kurven an.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Obwohl die Fahrbahnoberfläche nicht unbedingt als aggressiv gilt, ist die Haltbarkeit der Pneus in Mexiko einer der wichtigsten Faktoren. Neben den zu erwartenden hohen Temperaturen von rund 25 bis 30 Grad Celsius fordern lange WP-Schleifen die Schotterreifen aus dem Hause BFGoodrich.

Mit jedem Satz Reifen müssen die Piloten mehr als 60 WP-Kilometer zurücklegen, am Samstagnachmittag stehen sogar 81,60 Kilometer ohne Pneuwechsel auf dem Programm – eine große Herausforderung für die Ingenieure von BFGoodrich. „Die Lebenserwartung eines Rallye-WM-Reifens liegt bei 60 bis 80 Kilometern“, erklärt Patrick Lefort, Cheftechniker bei BFGoodrich. „81 Kilometer sind also sehr nah am Rand des Möglichen. Zudem ist diese Schleife für Samstag vorgesehen, wenn die Temperaturen vermutlich ihren Höhepunkt erreichen. Weiterhin kommt erschwerend hinzu, dass die Prüfungen am gleichen Morgen bereits befahren werden und somit rauer sein dürften. Die Rallye stellt auf jeden Fall eine echte Probe für die Haltbarkeit des BFGoodrich g-Force Gravel dar.“

Der Schotterpneu besitzt ein relativ kompaktes Profil, bei dem die Kontaktfläche des Reifens (Größe: 215/65/15) auf dem Untergrund vergleichsweise groß ausfällt. Dies soll ein hohes Gripniveau und optimale Traktion ermöglichen. Wegen der langen Distanzen kommt dem „Mousse“-System rund um León eine noch größere Bedeutung als gewöhnlich zu.

BFGoodrich stellt seinen Partnern für die Rallye Mexiko den erfolgreichen g-Force Gravel in zwei unterschiedlichen Laufflächen-Mischungen zur Verfügung. Die Auswahl beinhaltet den mittelharten g-Force Gravel ,9´ für Temperaturen von 15 bis 25 Grad Celsius und für die erste Durchfahrt einer Prüfung. Alternativ steht der harte ,9+´ bereit. Diese Variante eignet sich für verschleißintensive Oberflächen und/oder hohe Temperaturen und kommt eher beim zweiten Durchgang einer Prüfung zum Einsatz.

Für den Lauf in Mexiko durften die in die Weltmeisterschaft eingeschriebenen Fahrer maximal 60 Reifen nominieren, von denen sie bei Shakedown und Rallye höchstens 33 einsetzen dürfen. Ihre Wahl mussten die Piloten bei zum 25. Januar abgeben.

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