Neuanfang für MSD?

Der Streit zwischen Motor Sport Developments und Hyundai könnte bald vor Gericht gehen, nachdem sich die Gläubiger dafür aussprachen, MSD weiter zu unterstützen.

9. Dezember 2003

Michael Heimrich

Das Verhältnis zwischen dem britischen Rallye-Team und dem südkoreanischen Autohersteller wurde im September erheblich belastet, nachdem MSD die Teilnahme an der Sanremo-Rallye verweigerte. Teamchef David Whitehead erklärte damals, dass Hyundai seinen zugesicherten Zahlungen nicht nachgekommen wäre.

Wenig später war die Saison für Armin Schwarz und Freddy Loix endgültig beendet. Die Koreaner verkündeten daraufhin, dass man jetzt in Deutschland ein eigenes Team aufbauen will. Die noch vorhandenen Werksautos wurden nach Tschechien verkauft.

Durch die Entscheidung der Kreditgeber ist MSD in der Lage, nicht nur Kundenfahrzeuge zu betreuen, sondern auch die Rechtsansprüche gegenüber Hyundai durchzusetzen. Hätten weniger als 75% der Gläubiger für den Bestand der Firma gestimmt, so wäre MSD insolvent gewesen.

„Wir haben einige gute Kunden, welche wir in Zukunft unterstützen wollen. Dies soll etwa ein Drittel unseres gesamten Umsatzes ausmachen“, erklärte David Whitehead. „Mit der Entscheidung unserer Gläubiger haben wir ein ganz klares Ziel und werden dies in den kommenden Wochen in Angriff nehmen.“

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