Nandan offiziell bestätigt

Hyundai hat heute Michel Nandan offiziell als neuen Teamchef für das WRC-Team vorgestellt. Der Monegasse soll nicht nur eine komplett neue Mannschaft aufbauen, sondern auch den i20 WRC konkurrenzfähig machen.

11. Januar 2013

Michael Heimrich

Hyundai hat heute Michel Nandan offiziell als neuen Teamchef für das WRC-Projekt vorgestellt. Der Franzose soll nicht nur eine komplett neue Mannschaft aufbauen, sondern auch den i20 WRC innerhalb der kommenden zwölf Monate konkurrenzfähig machen. Mit Nandan sicherte sich Hyundai einen erfahrenen Techniker. Er war bei Peugeot für die Entwicklung des 206 WRC und des 307 WRC verantwortlich und hat für Suzuki den SX4 WRC konstruiert. Zuletzt war er für den französischen Verband FFSA tätig.

 

In Alzenau ist künftig das Zentrum der Rallyeaktivitäten von Hyundai. Die leer stehenden Hallen von Schott-Solar wurden vom koreanischen Automobilgiganten übernommen, hier sollen bis zu 100 Mitarbeiter am neuen i20 WRC arbeiten. Dazu wurde die neue Hyundai Motorsport GmbH gegründet, deren Chef Gyoo Heon Choi ist. "Hyundai freut sich auf die WM-Rückkehr. Wir wollen nicht nur einfach dabei sein, wir wollen gewinnen", sagte Vizepräsident Tak Uk Im. "Hyundai und die Rallye-WM passen perfekt zusammen und unsere Rennerfahrungen werden direkt in Verbesserungen der Serienfahrzeuge fließen."

 

Ab sofort stehen die Ampeln auf Grün, denn bereits in einem Jahr will Hyundai mit dem i20 WRC erstmals in der Weltmeisterschaft antreten. Für Teamchef Nandan eine gewaltige Aufgabe. "Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen, aber die Dinge bewegen sich rasch vorwärts und ich freue mich darauf, das Team in diesem Jahr zu entwickeln", sagte der Monegasse. "Es gibt viel zu tun, dessen sind wir uns bewusst."

 

Solberg als Entwicklungsfahrer?

 

In Korea dreht bereits ein Testträger des i20 seine Runden, um Komponenten und Aufhängungsteile zu erproben. "Wir wollen für unsere erste volle WM-Saison 2014 vorbereitet sein. Viele Entscheidungen müssen noch getroffen werden, auch was die Fahrer angeht. Aber das braucht seine Zeit", meinte Nandan. In Norwegen spekuliert man bereits, ob Petter Solberg, der in diesem Jahr ohne Cockpit blieb, in der Entwicklung des neuen i20 WRC eine Rolle spielen könnte.

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