„Müssen weiter arbeiten…“

"Gute Zeiten - schlechte Zeiten" - Unter diesem Arbeitstitel ließe sich das Comeback von Skoda auf WM-Ebene wohl am besten beschreiben.

7. Juni 2004

Michael Heimrich

Nach 1.500 Testkilometern auf Schotter und 400 Testkilometern auf Asphalt reisten die Tschechen mit vorsichtigem Optimismus zm WM-Comeback nach Griechenland. „Die größten Fortschritte haben wir bei der Fahrbarkeit des Autos gemacht“, war der neue Sportchef Martin Mühlmeier überzeugt. „Wir haben die Kennfelder für den Motor und die Differenziale geändert. Wir haben neue Dämpferkennlinien und Federraten herausgearbeitet, die Stoßdämpfer überarbeitet und eine neue Pedalbox entworfen, die den Fahrern eine bessere Rückmeldung ermöglicht.“

Die Zuversicht schlug sich gleich auf der ersten Zwischenzeit am Freitag nieder. Armin Schwarz und Toni Gardemeister lagen beinahe zeitgleich auf dem siebten Platz. So weit vorn war Skoda mit dem Fabia aus eigener Kraft noch nie gefahren. Die viele Testarbeit, die vor allem Schwarz absolviert hatte, schien sich auszuzahlen. Doch auf der zweiten Hälfte der ersten Freitagsprüfung hing Schwarz in der Staubwolke von Privatfahrer Jussi Valimäki fest. „In dem Staub habe ich absolut nichts gesehen. In den vier oder fünf Kilometern habe ich gut und gerne 15 Sekunden verloren.“

Auf der dritten Prüfung endete die Rallye für den Franken. Die Koppelstange der hinteren linken Radaufhängung brach auseinander. Die Spurstange war im Eimer. „Wir hätten noch 17 Kilometer zu fahren gehabt. Das Rad hing aber schon lose. Deswegen haben wir uns entschieden, das Auto stehen zu lassen, um am nächsten Tag weiter fahren zu können. Wenn wir versucht hätten weiterzufahren, dann wäre vielleicht zuviel kaputt gegangen.“

Schwarz, der Dank des neuen Superally-Konzeptes auch an den letzten beiden Tagen mitfahren konnte und so wertvolle Testkilometer absolvierte zog ein zufriedenes Fazit. „Im großen Ganzen bin ich zufrieden. Wir waren schnell und unser Eindruck aus den Vortests hat sich bestätigt“, so der Oberreichenbacher. „Wir haben aber noch verschiedene Bereiche, wo wir weiterentwicklen müssen.“

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