Mini-Team hofft auf Fortsetzung

Bei der Rallye Italien im Mai vergangener Saison hat Volkswagen sein Comeback in der WM angekündigt. Am gleichen Wochenende feierte der Mini John Cooper Works WRC sein offizielles Debüt in dieser Meisterschaft. Die weitere Entwicklung der Marken könnte jedoch nicht unterschiedlicher sein.

20. Oktober 2012

Michael Heimrich

Noch bevor der Mini JCW WRC einen Meter WM-Piste unter die Räder genommen hatte, lief die PR-Maschinerie der BMW-Tochter bereits auf Hochtouren. Im Service-Park im Hafen von Olbia stand bereits eine ausladende VIP-Hospitality, edel eingerichtet und erstklassig bewirtet. Auf den großen Bildern an den Wänden war die wunderbare Marken-Historie in Monte Carlo zu bestaunen, und draußen reihten sich neue Mini Tür an Tür. Prodrive-Chef David Richards war der Stolz auf die Rolle, die sein Unternehmen beim Comeback der Kult-Marke gespielt hat, anzusehen.

17 Monate später, erneut auf Sardinien, sieht die Sache völlig anders aus. Kurz nach Beginn der Saison 2012 hat Prodrive den Titel als Werksteam an Motorsport Italia verloren. Am vergangenen Freitag gab Mini bekannt, künftig nicht mehr werksseitig in der Rallye-WM vertreten zu sein. Eine traurige Entscheidung nach einem tollen Engagement, der von zweiten Plätzen des Michelin bereiften Mini bei der Rallye Frankreich 2011 und der diesjährigen Rallye Monte-Carlo gekrönt war.

Motorsport Italia hofft auf Umdenken

An diesem Wochenende hat Chris Atkinson mit seinem Mini von Motorsport Italia bei der Rallye Italien Kurs auf den fünften Rang genommen.

„Wir reden noch immer mit Mini, die auch in Zukunft im Motorsport vertreten sein möchten“, betont Bruno de Pianto, der Team-Manager von Motorsport Italia. „Sicher haben uns die Nachrichten der vergangenen Woche getroffen. Wir konnten einen sehr talentierten Fahrer verpflichten und auch einen konkreten Entwicklungsplan aufstellen, der sich unseres Erachtens sehr stark ausgezahlt hätte. Das Auto hat einen Schritt nach vorne gemacht, Chris Atkinson ist begeistert. Die letzten Testfahrten verliefen sehr positiv. Wir hoffen, dass Mini erkennt, dass wir konkurrenzfähig sein können – auch im Duell gegen Volkswagen und Hyundai. BMW hat einen neuen Motor für das Auto vorbereitet, der fünf Prozent mehr Leistung entwickelt. Er lief vergangene Woche auf dem Prüfstand. Diese Kombination würde uns wirklich nach vorne bringen, vor allem mit einem Fahrer wie Chris am Steuer. Er ist eine große Hilfe.“

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