Mexiko: Kampf gegen Steinwerfer

Im letzten Jahr gefährdeten durchgeknallte Zuschauer die Durchführung der Rallye Mexiko. Jetzt verstärken sich die Veranstalter mit 1.000 weiteren Helfern.

19. Februar 2008

Michael Heimrich

Für viel Ärger sorgten im vergangenen Jahr einzelne Zuschauer der Rallye Mexiko, die mit Steinen nach Autos warfen, oder große Felsbrocken auf die Strecke schoben. Diese Vorkommnisse stießen bei FIA und Team entsprechend übel auf, die Mexikaner finden sich 2008 nur noch in der WM, weil die Australier ihr Prädikat kurzfristig zurückgaben.

Um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, haben die Organisatoren fast 1.000 sogenannte Zuschauer-Marshalls ausgebildet. Sie sollen mit einem guten Beispiel vorangehen und damit den anderen Fans an der Strecke zeigen, wie man sich richtig verhält. „Zum Wohle des Sports versuchen wir Vorbilder zu schaffen“, erklärte Rallye-Organisator Eugenio Perea. „Wir versuchen einen neuen Weg zu gehen, indem wir vernünftige Zuschauer mit einbeziehen und ihnen Rechte und Verantwortung geben.“

Ursprünglich hatten die Veranstalter mit ein paar hundert Interessierten gerechnet, doch dann bewarben sich über 2.000 Freiwillige. Um das auf den Namen ‚Responsible Spectator‘ getaufte Programm ordentlich über die Bühne zu bringen, entschied man sich die Auswahl auf 1.000 Personen zu begrenzen. 

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