Meeke: Alles oder Nichts

Nirgendwo sonst können sich Fahrer so in Szene setzen wie beim finnischen WM-Klassiker. Das wusste auch Kris Meeke, der im Vorjahr seine Chance ergriff und sich mit einer beeindruckenden Vorstellung ins Werkscockpit beförderte.

24. Juli 2014

Michael Heimrich

Kris Meeke macht im letzten Sommer fast alles richtig. Als er der den in Finnland abwesenden Khalid Al Qassimi im dritten Werks-Citroën vertrat, lieferte der Nordire eine beeindruckende Vorstellung ab. Obwohl Meeke nicht das Ziel sah, gehört er zu den Gewinnern der Rallye! Hört sich verrückt an? Nicht wenn man bedenkt, wie lange Meeke keine Rallye mehr bestritten hatte und von Anfang an auf dem Niveau eines Mikko Hirvonen fahren konnte.
„Ich wusste, dass es eine einmalige Chance war und das bei der anspruchsvollsten und schnellsten Rallye der Weltmeisterschaft“, sagte Meeke gegenüber wrc.com „Ich hatte zwei Jahre lang keinen Lauf mehr bestritten, daher war es eine riesige Herausforderung.“
Zwei Mal schob Meeke dennoch Frust. Am Freitag lief Meeke auf Evgeny Novikov (Ford) auf, der nach einem Holzstapelkuss mit offener Motorhaube und eingeschränkter Sicht vor ihm die Strecke blockierte. Novikov beteuerte, dass ihm das Team trotz mehrfacher Bitte keine Info ins Auto schickte, dass Meeke bereits hinter ihm lag. Kaum war die SMS übermittelt, machte der Russe brav Platz. Die anschließende Entschuldigung linderte den Schmerz von Meeke nur wenig, das schaffte erst die Zeitgutschrift der Offiziellen am nächsten Tag. Der starke Auftritt von Meeke endete auf der Power-Stage in einem Graben.

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„Aber wenn ich eine zurückhaltende Rallye gefahren und irgendwo in den Top-10 ins Ziel gekommen wäre, ich weiß nicht, ob sich dann weitere Möglichkeiten aufgetan hätten“, so Meeke. „Ich habe Chris Atkinson gesehen, der in Mexiko dasselbe Angebot erhalten hat und Sechster wurde, was nicht genug für einen weiteren Start war. Daher musste ich alle Vorsicht über Bord werfen. Leider ging es auf den letzten Kilometern des zweiten Laufs über Ouninpohja nicht mehr auf.“
Trotz des Missgeschicks hinterließ der Auftritt Eindruck. Meeke schaffte in dieser Saison den Sprung ins Citroën-Werkscockpit. 

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