Marcus Grönholm holt den Sieg

Die lange Durststrecke ist endlich zu Ende: Marcus Grönholm und Timo Rautiainen gewinnen die Rallye Finnland und holen den ersten Sieg im Peugeot 307 WRC.

8. August 2004

Michael Heimrich

„Einzig um das Getriebe mache ich mir Sorgen“, sagte Marcus Grönholm vor der heutigen Etappe, nachdem gestern die Schalteinheit gewechselt werden musste. Nun hat der lange Finne es jedoch geschafft und die Durststrecke seit der letztjährigen Rallye Argentinien durchbrochen. Zusammen mit Timo Rautiainen feiert er bei seinem Heimspiel den 16. WM-Erfolg.

Auch für das Peugeot-Team ist der Sieg besonders wichtig gewesen, wie Teamchef Corrado Provera schon vor der Veranstaltung zu verstehen gab. In der Markenweltmeisterschaft liegt das französische Team zwar immer noch auf der vierten Position, doch der Rückstand auf Subaru beträgt nur noch drei Zähler. Es ist gleichzeitig der erste Sieg des neuen Peugeot 307 WRC, der seit Saisonbeginn in der Rallye-Weltmeisterschaft eingesetzt wird.

„Wir haben so lange darauf warten müssen“, meinte Grönholm im Ziel. „Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit, denn ich war zu Beginn der Rallye nicht ganz zufrieden mit dem Auto und das gestrige Problem mit dem Getriebe sorgte für Ärger. Jetzt möchte ich jedem im Team danken, der diesen Erfolg möglich gemacht hat.“

Vorjahressieger Markko Märtin kam mit 34.7 Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel und konnte nach drei Nullnummern endlich wieder punkten. Der Este belegt nun zusammen mit Marcus Grönholm punktgleich mit 42 Zählern den dritten Rang in der Fahrer-Weltmeisterschaft.

Dahinter reihten sich die Citroën-Piloten Carlos Sainz und Sebastien Loeb ein, die einmal mehr wichtige Zähler holen konnten. Der Meisterschaftsleader aus Frankreich konnte seine WM-Führung weiter ausbauen und liegt nun mit 22 Punkten Vorsprung in Front. In der Markenweltmeisterschaft führt das Team um Guy Fréquelin die Wertung weiterhin souverän an.

Einen guten Riecher hatte Malcolm Wilson vor dem Schotterfestival in Finnland, als er Janne Tuohino als zweiten Werksfahrer von Ford für Punkte nominiert hat. Der Finne holte beim zweiten Einsatz im Werks-Focus den fünften Gesamtrang und empfahl sich somit für weitere Einsätze. Der Belgier Francois Duval schaffte es noch in den letzten beiden Prüfungen an Toni Gardemeister vorbeizugehen und kam als Gesamtsiebter ins Ziel.

Die größte Überraschung bot OMV-Pilot Jani Paasonen, der als bester Skoda-Pilot sein Heimspiel als Sechster beendete. Toni Gardemeister konnte mit dem Fabia WRC noch ein WM-Punkt einheimsen, während Armin Schwarz als Zwölfter ins Ziel gekommen ist.

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