Loeb will in Spanien gewinnen

Die bittere Niederlage von Neuseeland ist abgehakt, Weltmeister Loeb will seine verbleibenden Chancen für eine erfolgreiche Titelverteidigung nutzen.

3. Oktober 2007

Michael Heimrich

Um den Hauch von drei Zehnteln musste sich Sebastien Loeb in Neuseeland geschlagen geben. Titelkonkurrent Marcus Grönholm schnappte sich im Finale noch den Sieg und wichtige Punkte für die Meisterschaft. Doch nun will Loeb zurückschlagen. In Spanien geht es wieder auf Asphalt, ein Belag, auf dem der Weltmeister besonders stark ist.

„Dafür gibt es eigentlich kein Geheimnis und wenn, dann würden wir es mit Sicherheit für uns behalten. Vielleicht ist es wie bei den Finnen, die sich auf Schotter wohler fühlen, aber mehr Probleme mit Asphalt haben, der wiederrum mir mehr entgegenkommt“, sucht Loeb nach einer Erklärung für seine Stärke auf festem Untergrund.

Durch den Sieg bei der irischen Cork International Rallye tankte der Franzose viel Selbstvertrauen für die bevorstehenden Aufgaben in der Rallye-WM. „Neuseeland wird sicherlich nicht meine schlimmste Erinnerung an das Jahr sein“, blickt Loeb noch einmal kurz zurück. „Ich werde lieber mit einem so knappen Rückstand geschlagen, als eine Minute hinten zu liegen und den Grund dafür nicht zu kennen. Wir wissen, dass wir das Potenzial haben, bei den kommenden WM-Läufen zu siegen und angesichts unserer Ausgangslage in der Meisterschaft ist das sehr wichtig.“

Die Rallye Spanien kommt ihm dabei sehr gelegen. „Es ist immer schön dort zu sein. Eine großartige Rallye mit tollen Prüfungen, die fast schon eine Fahrweise wie auf der Rundstrecke erfordern. Das findest Du bei keinem anderen Asphaltlauf. Wir wollen gewinnen und hoffen, dass sich die Gegner zwischen uns und Marcus drängen“, so Loeb und kündigt volle Attacke von Beginn an. „Die Pace ist dort sehr schnell und es könnte schwierig werden, einen Vorsprung herauszufahren. Deshalb muss man in der Lage sein, vom Start weg Vollgas zu fahren. Der C4 war bei der Rallye Monte Carlo und auch in Deutschland sehr stark. Hoffentlich setzt sich dieser Trend auch in Spanien fort.“

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