Loeb sofort wieder Spitze

Es war die perfekte Rückkehr. Sebastien Loeb setzte auf der ersten Prüfung der Rallye Monte Carlo die klare Bestzeit und beendet trotz der umgehenden Revanche von Sebastien Ogier die erste Etappe als Spitzenreiter.

22. Januar 2015

Michael Heimrich

Darauf hatten die Fans gehofft. Sebastien Loeb meldet sich mit einer beeindruckenden Bestzeit in der Weltmeisterschaft zurück. Über eine halbe Minute nahm der Citroën-Pilot seinem Erzrivalen Sebastien Ogier auf der ersten Prüfung ab. „Ohne Zwischenzeiten zu kennen wusste ich nicht, wo ich im Vergleich zu den anderen lag. Entsprechend überrascht war ich, als ich die Abstände im Ziel sah“, erklärte Loeb. Ogier konnte zwar auf dem zweiten Wertungsabschnitt umgehend mit der schnellsten Zeit kontern, doch es reichte nicht, um Loeb von der Spitze zu verdrängen. 
„Ich hatte eine gute Reifenwahl für die erste Prüfung, aber für die zweite passte es nicht so gut“, erklärte Loeb, der wie Ogier fünf spikebesetzte Winterreifen aufziehen ließ. Auch die späte Startposition erwies sich nicht als Vorteil: „Die vor mir gestarteten Fahrer haben die Kurven stark geschnitten und überall lag loser Schotter auf der Strecke.“
Außerdem musste Loeb auf der zweiten Prüfung noch die beiden Ford-Piloten Bryan Bouffier und Robert Kubica überholen. Letzterer leistete sich einen Dreher und schlug dabei mit seinem Auto an. Durch den Ausrutscher wurden nicht nur die Scheinwerfer des Fiesta WRC beschädigt, auch die Lichtmaschine bekam etwas ab. In Folge dessen konnte Kubica das Fahrzeug nicht sofort wieder starten. Während der Pole immerhin das Ziel der Prüfung erreichte, endete der Abend für Bouffier an einem Baum.


Auch andere Fahrer hatten ihre Mühe mit dem abendlichen Auftakt. Dani Sordo (Hyundai) rutschte kurz nach dem Start von der Strecke und ist lediglich Zwölfter. Jari-Matti Latvala (VW) klagte zunächst über mangelndes Vertrauen, konnte sich aber dennoch auf den dritten Platz nach vorne arbeiten und Ott Tänak (Ford) auf Rang vier verdrängen. Eine Art von Erleichterung herrschte bei Thierry Neuville. Obwohl er hinter Elfyn Evans (Ford), Kris Meeke (Citroën) und Andreas Mikkelsen (VW) nur Achter ist, war der Hyundai-Pilot mit seinem Auftritt nicht unzufrieden: „Zum ersten Mal habe ich die erste Etappe der ‚Monte’ beendet.“
In der WRC2 übernachtet Stephane Lefebvre (Citroën DS3 R5) als Spitzenreiter. Der Franzose kann sich deutlich vor Martin Koci (Ford Fiesta R5) und Quentin Giordano (Citroën DS3 R5) behaupten. Armin Kremer (Skoda Fabia S2000) ist nach den ersten beiden Prüfungen nur Sechster.

Zwischenstand Rallye Monte Carlo

1. S. Loeb / D. Elena Citroën 30:08.2
2. S. Ogier / J. Ingrassia Volkswagen +13.3
3. J. Latvala / M. Anttila Volkswagen +36.1
4. O. Tänak / R. Molder Ford +38.6
5. E. Evans / D. Barritt Ford +47.4
6. K. Meeke / P. Nagle Citroën +59.8
7. A. Mikkelsen / O. Fløene Volkswagen +59.9
8. T. Neuville / N. Gilsoul Hyundai +1:06.8
9. M. Östberg / J. Andersson Citroën +1:08.7
10. H. Solberg / I. Minor Ford +1:17.6

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