Loeb siegt in Australien

Mit einem deutlichen Vorsprung hat sich Sebastien Loeb in Australien seinen sechsten Saisonsieg gesichert. Den PWRC-Titel sicherte sich überraschend Niall McShea.

14. November 2004

Michael Heimrich

Am Ende war es eine klare Angelegenheit für Loeb. Mit einem Vorsprung von 1:55.3 Minuten sicherte sich der Franzose seinen sechsten Saisonsieg und stellt damit den Rekord seines Landsmann Didier Auriol aus dem Jahre 1992 ein.

„Nachdem Marcus Grönholm ausschied, war es nicht einfach für mich konzentriert zu bleiben, denn es gab keinen direkten Gegner mehr“, so Loeb. „Unser Auto war perfekt, wir hatten keinerlei Probleme und die Rallye hat einfach Spaß gemacht.“

Nach einem turbulenten Finale, was durch eine Vielzahl von Ausfällen gekennzeichnet war, landet Peugeot-Pilot Harri Rovanperä auf dem zweiten Rang. Teamkollege Grönholm, bereits am Samstagmorgen ausgefallen, durfte zwar nach Superally-Regeln heute wieder starten, crashte aber erneut. Bei einem Überschlag krachte der Finne mit dem Peugeot 307 WRC so heftig gegen einen Baum, dass er mit leichten Blessuren vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurde.

Mit einem Rückstand von 3:40.2 Minuten landete Ford-Pilot Francois Duval auf Rang drei. „Wir wollten keinerlei Risiken eingehen und das hat sich ausgezahlt“, freute sich der Belgier im Ziel. Subaru-Youngster Mikko Hirvonen konnte den vierten Platz nach Hause fahren. „Die Strecken waren heute unglaublich rutschig. Aber alles lief heute sehr gut und ich bin zufrieden.“ – Privatier Antony Warmbold fiel am Morgen durch einen Turboschaden am Focus WRC weit zurück.

Eine Überraschung gab es in der PWRC. Nachdem Topfavorit Jani Paasonen am Morgen wegen einer Zeitüberschreitung auf der gestrigen Etappe nicht mehr starten durfte, schied Alister McRae zur Halbzeit der letzten Etappe mit einem Getriebeschaden aus. Niall McShea nutzte die Chance und sicherte sich den Titel. „Das ist absolut fantastisch. Ich bin überglücklich“, strahlte der Subaru-Pilot.

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