Latvala erobert Führung

Die sechste Prüfung der Wales Rally GB wirbelte das Klassement kräftig durcheinander. Jari-Matti Latvala eroberte die Spitzenposition, Sebastien Ogier fiel weit zurück.

5. Dezember 2008

Michael Heimrich

Die anspruchsvollen Bedingungen beim WM-Finale sind ganz nach dem Geschmack von Jari-Matti Latvala. Über elf Sekunden knöpfte der Finne den Gegnern auf der sechsten Prüfung ab und eroberte die Gesamtführung. „Das lief sehr gut für uns, auch wenn die Bedingungen schwierig bleiben“, freute sich Latvala.

Sebastien Ogier, der bisher die Rallye angeführt hatte, büßte durch Getriebeprobleme 44.7 Sekunden ein und fiel auf Platz acht zurück. Auch Mads Östberg musste Federn lassen. Ein Dreher kostete den Norweger wichtige Sekunden, der von Platz zwei auf Position vier abrutschte. „Unsere Windschutzscheibe war völlig beschlagen. Wir kamen auf eine Eisplatte und drehten uns“, so Östberg.

Hinter Spitzenreiter Latvala bringt sich Sebastien Loeb in Stellung. Zwar musste der Weltmeister den Finnen wieder an sich vorbeiziehen lassen, doch der zweite Platz verheißt eine gute Startposition für den morgigen Tag. Grund zum Jubeln gibt es im Suzuki-Lager. Zwar büßt Toni Gardemeister wieder viel Zeit ein, doch Teamkollege PG Andersson setzt sich als Dritter stark  in Szene. Der Schwede liegt gerade einmal 7.3 Sekunden hinter Sebastien Loeb und ärgert sich: „In der Prüfung zuvor haben wir den Motor abgewürgt. Das hat unnötig Zeit gekostet.“

Auch Francois Duval büßte durch einen Fahrfehler Zeit ein und ist nur noch Neunter. „Kurz vor dem Ziel hatten wir einen heftigen Dreher“, so der Belgier. „Wir hatten richtig Glück nicht rauszufliegen.“ – Mikko Hirvonen, der sich in der Prüfung zuvor überschlagen hatte, klagte über Motorenprobleme und liegt im Klassement aussichtslos zurück.

In der PWRC kann sich Andreas Aigner weiter Hoffnungen auf den Titel machen. Der junge Österreicher liegt auf dem dafür notwendigen dritten Rang und profitiert vom Pech seines direkten Konkurrenten Juho Hänninen. Der Finne blieb in einer Flussdurchfahrt stecken und erreichte das Ziel der Prüfung nicht.

Nicht alle Fahrer jammerten über die heutigen schwierigen Bedingungen. Stobart-Pilot Steve Perez befand: „So muss Rallyesport sein!“

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