Kremer: „Monte-Podium im Visier“

Mit der legendären Rallye Monte Carlo beginnt für Armin Kremer und Klaus Wicha die Rallyesaison 2015. Das Skoda-Duo peilt beim möglicherweise letzten Einsatz des Fabia S2000 das Podium an.

19. Januar 2015

Michael Heimrich

Armin Kremer und Beifahrer Klaus Wicha wollen in diesem Jahr um den Weltmeistertitel in der WRC2 kämpfen. Warum der Mecklenburger und sein hessischer Beifahrer zum engeren Favoritenkreis zählen, haben die Beiden im vergangenen Sommer bei der Rallye Deutschland eindrucksvoll bewiesen. Beim Gaststart geigten sie gegen die versammelte Turbo-Konkurrenz groß auf und enterten im betagten S2000 gar das WRC2-Podium. Beim WM-Auftakt in den winterlichen Seealpen will man an diese Leistung anknüpfen. 
„Keine Frage, die Top-3 sind unser Ziel“, macht Kremer eine ernste Kampfansage. Verständlich, der mehrmalige Deutsche-, Europa- und Asien-Pazifik-Meister kann beim seinem fünften Monte-Auftritt – vier davon zusammen mit Klaus Wicha – neben seinem erfahrenen Beifahrer erneut auf das österreichische BRR-Team von Raimund Baumschlager bauen. Wie gut die Zusammenarbeit zwischen den Routiniers funktioniert, zeigte sich nicht nur beim Vorbereitungstest in dessen Heimat, sondern auch daran, dass Baumschlager und BRR-Ingenieur Walter Illmer als Eisspione für die deutsche Skoda-Paarung vorab die mitunter tückischen Asphaltstrecken besichtigen. 

Letzter Einsatz im Fabia S2000?

Beim Saisonbeginn wird man noch einmal mit einem Skoda Fabia S2000 antreten. Aber schon beim zweiten, von insgesamt sieben WM-Starts, soll auf das brandneue und dann wie bei der Konkurrenz ebenfalls turbo-befeuerte R5-Nachfolgemodell der Tschechen gewechselt werden. Neben dem WM-Auftakt bei der Königin aller Rallyes sind die WM-Läufe in Portugal, Sardinien, Deutschland und Frankreich gesetzt. Zwei weitere WRC2-Einsätz sind für das deutsch-österreichische Team in Polen und Spanien geplant. „Das werden wir nach der Rallye Monte Carlo entscheiden“, so Kremer. „Nun konzentrieren wir uns erst einmal auf den Saisonauftakt. Die ‚Monte’ ist alles andere als eine leichte Aufgabe und immer für eine Überraschung gut, genau deshalb zählt sie aber auch zu meinen Lieblingsrallyes. Hier kommt es nicht alleine auf Leistung und das Auto an, man muss auch mit viel Hirn fahren. Da kommt uns hoffentlich unsere Erfahrung zugute. Ich bin zuversichtlich und freue mich, dass es nun losgeht.“

VIDEOS: Rallye Monte Carlo 2015

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