Keiner kommt an Loeb ran

Weltmeister Sebastien Loeb kontrolliert weiterhin das Geschehen bei der Rallye Argentinien. Schnellster Pilot der heutigen zweiten Etappe war jedoch Marcus Grönholm.

16. Juli 2005

Michael Heimrich

Kontrollierte Offensive – so lautete die Zielsetzung von Sebastien Loeb für den zweiten Tag der Rallye Argentinien. Der Weltmeister ließ sich von seinen Gegnern nicht unter Druck setzen und bügelte die falsche Reifenwahl am Morgen mit einer Reihe von Bestzeiten auf der zweiten Schleife wieder aus.

„Die Bedingungen waren heute nicht einfach und ich habe mich auch mehrfach gedreht und dabei Zeit verloren“, gab Loeb zu. Im Etappenziel führt er das Klassement jedoch weiterhin mit einem beruhigenden Vorsprung von 26.6 Sekunden an und ist auf dem besten Wege, seinen sechsten Saisonerfolg einzufahren.

Richtig zur Sache ging es jedoch im Kampf um Platz zwei. Marcus Grönholm blies vom ersten Meter zum Angriff auf Petter Solberg und setzte den Norweger derart unter Druck, dass dieser nach einem Fahrfehler seine Position an den heranstürmenden Finnen abtreten musste. Grönholm attackierte weiter und Solberg patzte erneut. Auf SS17 beschädigte der Subaru-Pilot die hinteren Bremsen seines Imprezas und musste seinen Konkurrent ziehen lassen. Grönholm, der heute vier Bestzeiten einfahren konnte, nutzte die Solberg-Schwäche und vergrößerte den Abstand auf 35.1 Sekunden.

Im Gerangel um die vierte Position ist es noch zu keiner Vorentscheidung gekommen. Toni Gardemeister wehrt sich mit allen Mitteln gegen den heranstürmenden Harri Rovanperä, der den Rückstand zu seinem Landsmann auf 11.0 Sekunden reduzieren konnte. „Ich habe einen Abzweig verpasst und dadurch Zeit verloren“, ärgerte sich Gardemeister über den Verlauf der letzten Tagesprüfung. Mit fast einer Minute Abstand auf die beiden Streithähne platziert sich Markko Märtin auf dem sechsten Rang.

Zufrieden mit seinen Leistungen war Manfred Stohl. Zwar zog Citroen-Youngster Francois Duval am Morgen an ihm vorbei, jedoch konnte sich der OMV-Pilot mit starken Zeiten in der Spitzengruppe halten und Rang acht absichern.

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