Hohe Geldstrafen für M-Sport und Skoda

Die Titelfeier von M-Sport wurde durch die technische Nachkontrolle des R5-Autos von Eric Camilli gestört. Die Offiziellen wurden fündig und verdonnerte das Team zu einer satten Geldstrafe. Auch Skoda musste bluten.

30. Oktober 2017

Michael Heimrich

Jeweils 30.000 Euro Strafe müssen M-Sport und Skoda an die FIA überweisen. Beide Hersteller verwendeten in Wales eine Ölpumpe, die nicht mit der Homologation übereinstimmte.

Im Falle von Skoda erklärt Chefingenieur Ales Rada, dass die Homologationspapiere eine Ölpumpe zeigten, die bis September 2014 hergestellt wurde. Dieses Teil sei jedoch bei allen Fahrzeugen ersetzt worden. Es sei ein Fehler, dass die Homologationspapiere vom 1. April 2015 noch die alte Ölpumpe zeigten.

Auch M-Sport unterlief dieser Fehler, wie die Verantwortlichen bei ihrer Anhörung am späten Sonntagabend erklärten. Man habe im Oktober 2015 eine neue Variante eingeführt, jedoch in der Homologation nur zwei von drei Bildern erneuert.

Dieses Missgeschick kommt nun beiden Herstellern teuer zu stehen, denn die Offiziellen unter Vorsitz der Deutschen Waltraud Wünsch verdonnerten die Beschuldigten zur empfindlichen Strafzahlung, weil sie gegen Artikel 261, Anhang J der FIA verstoßen haben und Autos einsetzten, die nicht der Homologation entsprachen.

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