Hochbetrieb bei Subaru

Mit drei Fahrzeugen startet das Team beim kommenden WM-Lauf auf Sardinien. Die Ziele der Subaru-Piloten könnten unterschiedlicher nicht sein.

25. April 2005

Michael Heimrich

Für Petter Solberg gilt es Weltmeister Sebastien Loeb wieder in die Schranken zu weisen. Nach der Niederlage in Neuseeland hofft der Norweger vor allem auf Schützenhilfe von Reifenpartner Pirelli, die ihm schon im letzten Jahr den Sieg einbrachte.

„Sardinien sollte uns wirklich liegen und ich denke, dass wir eine sehr gute Chance auf den Sieg haben, sofern alles passen sollte. Es ist eine völlig andere Rallye als zuletzt in Neuseeland, die Straßen sind enger und kurvenreicher, was in Zusammenhang mit den Temperaturen den Reifen besser entgegen kommt“, hofft Solberg. „Ich werde als Erster losfahren, aber das ist eben der Preis für die WM-Führung. Darüber möchte ich mich nicht beschweren!“

Chris Atkinson ließ in Neuseeland zu Beginn aufhorchen, ehe er im Verlauf der Rallye doch ein wenig den Anschluss an die Spitze verloren hatte. „Es war gut in Neuseeland einige Bestzeiten gesetzt zu haben und das schon zu Beginn meiner Karriere. Obwohl wir den Speed nicht über das Wochenende halten konnten, so habe ich viel für die Zukunft gelernt. Da die Prüfungen auf Sardinien viel enger und langsamer sind, ist es noch wichtiger keinen Fehler zu begehen. Enge Straßen bedeuten nämlich, dass man schneller abfliegen kann, oder einen Stein trifft und dabei ein Rad abbricht“, so der Australier. „Aber im letzten Jahr haben Petter und das Team toll gearbeitet, was viel versprechend ist. Es wäre toll, wenn wir den Speed vom ersten Tag in Neuseeland hier das ganze Wochenende über fahren könnten. Damit würde sicher ein gutes Resultat herausspringen.“

Für Stephané Sarrazin wird es der erste Einsatz auf Schotter im Impreza WRC werden. Entsprechend aufgeregt fiebert der Franzose dem kommenden Wochenende entgegen. „Ich konnte ein paar Mal auf Schotter testen und mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Gripniveau ist hoch – besser als ich dachte. Der Fahrstil auf Schotter unterscheidet sich nur ein wenig im Vergleich zu Asphalt“, sagte der frühere Formel-1-Pilot. „Für mich wird es die erste Schotter-Rallye sein und ich werde lernen, mich verbessern und Erfahrung sammeln. Ich habe ein gutes Auto, aber es ist alles neu für mich.“

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