Hirvonen kann Führung behaupten

Die Hälfte der zweiten Etappe in Japan ist geschafft. Mikko Hirvonen kann sich weiterhin knapp vor Jari-Matti Latvala und Sebastien Loeb behaupten.

1. November 2008

Michael Heimrich

Obwohl er es deutlich vorsichtiger angehen ließ wie noch am gestrigen Tag, kann sich Mikko Hirvonen weiterhin an der Spitze der Rallye Japan behaupten. Am Mittag der zweiten Etappe liegt der Finne mit 16.9 Sekunden Vorsprung weiterhin in Führung. „Nach dem Regen der letzten Nacht hatte ich nicht erwartet, dass die ersten beiden Prüfungen so trocken sein werden. Aber die nächsten waren sehr nass und rutschig“, erklärte Hirvonen. „Ich werde am Nachmittag weiter Gas geben und versuchen den Vorsprung auf Jari-Matti zu vergrößern. Den Sieg habe ich jedenfalls noch lange nicht sicher.“

Eine echte Gefahr stellt Latvala für Hirvonen nicht dar. Mit Platz zwei erfüllt der Finne jene Aufgabe, die ihm die Teamleitung aufgetragen hat, eine Attacke auf auf die Spitze steht dabei nicht im Plan. „Aber ich muss weiterhin auf Sebastien Loeb aufpassen, denn Citroen will mehr Herstellerpunkte haben. Außerdem weißt Du nie, was Sebastien wirklich vor hat“, ist Latvala auf der Hut vor seinem ärgsten Verfolger. Weltmeister Loeb muss nach dem frühen Ausfall von Dani Sordo auf der ersten Etappe die Citroen-Fahnen in der Spitzengruppe alleine hoch halten. Mit Platz drei liegt weiterhin fest auf Titelkurs. „Im Moment ist es einfach zu schwierig die beiden Fords anzugreifen. Ich muss mich darauf konzentrieren vor Petter Solberg zu bleiben. Zur Zeit gelingt mir das“, meinte Loeb im Mittagsservice.

Während die Spitze behutsam zu Werke ging, konnte das Hinterfeld auftrumpfen. Der auf Platz vier liegende Petter Solberg holte in der zwölften Prüfung sogar die Bestzeit und war entsprechend begeistert. „Nach einer langen Zeit ohne so einen Erfolg ist es einfach unglaublich“, freute sich der Norweger. Hinter ihm belegt Teamkollege Chris Atkinson weiterhin Rang fünf, doch der Australier war aber nicht wirklich zufrieden. „Aus verschiedenen Gründen habe ich nicht die gleiche Balance im Auto wie ich gestern. Das ist verwunderlich, denn wir haben nichts am Setup geändert“, erklärte der Australier.

Suzuki-Pilot P-G Andersson konnte sich auf Platz sechs nach vorne arbeiten. Hinter ihm folgt Henning Solberg auf dem siebten Platz, währenddessen Matthew Wilson auf Platz acht zurückfiel. „Ich hatte am Morgen nicht den richtigen Rhythmus gefunden“, beklagte der Stobart-Pilot den Zeitverlust.

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