Higgins feiert PWRC-Sieg

Der Brite Mark Higgins markiert mit dem PWRC-Sieg in Mexiko seinen ersten großen Erfolg auf der Weltmeisterschaftsbühne.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Nachdem sein schärfster Verfolger Mirco Baldacci am Samstag durch einen Reifenschaden jegliche Siegchancen verlor, musste Mark Higgins am letzten Tag den Sieg nur noch Hause fahren. Der zweifache britische Champion übernahm direkt in der Auftaktprüfung die Führung und behauptete diese bis zum Etappenziel vor dem Italiener. Diese konnte der Stobart-Pilot auch am Samstag behaupten und baute seinen Vorsprung aus, neuer Zweiter wurde der Japaner Toshihiro Arai, der vor dem Finnen Kristian Sohlberg in die letzte Etappe gegangen ist.

An der Reihenfolge änderte sich bis ins Ziel nichts mehr, als Vierter kam der gebeutelte Baldacci nach Leon. Dahinter beendete auf Position fünf der US-Amerikaner Travis Pastarana seinen ersten Weltmeisterschaftseinsatz, der erst ab der kommenden Saison in die Production Car WRC mit seinem Teamkollegen Ken Block einsteigen möchte. Der Tscheche Stepan Vojtech beendete den zweiten Meisterschaftslauf als Sechster mit fast neun Minuten Rückstand. Der Japaner Nutahara und der Grieche Pavlides komplettieren die Punkteränge.

Für Andreas Aigner stand der Lauf in Mexiko von Beginn an unter keinem guten Stern. Nach dem unverschuldeten Motorschaden in der dritten Prüfung am Freitag war bereits die Chance auf einen Spitzenplatz dahin. Dann der Samstag, wo zu Beginn durch Rücksicht auf die Technik keine Topzeiten möglich waren. Erst als sich die Teamführung entschloss, doch etwas Risiko zu nehmen und die Motorleistung erhöhte, fuhr Andreas Aigner wieder vorne mit. So auch am heutigen Schlusstag, wo er erneut ansprechende Zeiten erzielte.

„Ich muss mich jetzt einmal bei meiner Mechaniker-Crew bedanken. Sie hat wirklich tolle Arbeit geleistet“, lobte Aigner sein Team. „Ihr ist es zu verdanken, dass ich die Rallye zu Ende fahren konnte. Nur schade, dass die Zuschauer hier so undiszipliniert waren, und mir durch ihre Dummheit die Chance genommen haben, WM-Punkte zum machen.“

Auch Teamchef Raimund Baumschlager konnte der Veranstaltung was Gutes abgewinnen. „Ich nehme zwei ganz wichtige Erkenntnisse aus Mexiko mit. Zum einen, dass unsere Mannschaft ihre Professionalität bewiesen hat. Zum anderen, dass man hier noch deutlicher als in Schweden gesehen hat, dass die Leistungsdichte in der PWRC unerhört groß ist und jeder kleine Fehler hart bestraft wird.“

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