Hart, härter, Griechenland

Das schwierigste Wochenende des Jahres: Den Fahrern der steht bei der Rallye Griechenland drei ausgesprochen anstrengende Tage bevor.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

Einst nahm die berühmte ?Safari?-Rallye das Prädikat für sich in Anspruch, der übelste Material-, Menschen- und Reifenschinder im Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft zu sein. Doch der kenianische Klassiker zählt schon seit 2003 nicht mehr zur WM und hat damit seinen speziellen Status der nicht minder berühmten ?Akropolis?-Rallye vererbt – seither gibt sich die griechische Traditionsveranstaltung größte Mühe, diesem Ruf gerecht zu werden.

Medizinball-große Felsbrocken und tiefe Spurrinnen prägen die ungastlichen Geröllpisten, die nicht selten auch noch von massivem Gestein flankiert werden – sowohl Reifen als auch Fahrwerke und Karosserien leiden im Land der Götter Höllenqualen. ?Im vergangenen Jahr waren die Gebirgswege besonders hart?, erinnert sich Mikko Hirvonen. ?Wenn sich die Zustände nicht gebessert haben, dann geht mein Ford Focus WRC einer schweren Zeit entgegen. Früher haben wir die ganz üblen Passagen langsam und vorsichtig überquert – angesichts der immensen Konkurrenzsituation ist daran heute nicht mehr zu denken. Für uns heißt es nur noch: Angriff vom ersten bis zum letzten Meter.?

23 Wertungsprüfungen über eine Gesamtdistanz von 334,44 Kilometern stehen in Griechenland auf dem Programm, darunter am Samstag auch die beiden Durchgänge über die bereits erwähnte ?Aghii Theodhori?. Mit jeweils fast 50 Kilometern löst diese Mammut-Tortur im übrigen die 2,84 Kilometer kürzere Asphalt-Orgie ?St. Pierreville – Antraigues? als längste Wertungsprüfung des Rallye-WM-Jahres 2007 ab.

[I]Statistisches[/I]
Rallye Griechenland, 8. Lauf zur Rallye-WM 2007 (31. Mai bis 3. Juni 2007); Gesamtlänge: 1.622,00 Kilometer, davon 23 Wertungsprüfungen über 357,0 Kilometer; längste WP: 48,88 Kilometer (WP 10 und 14, Agii Theodori); größte WP-Distanz von Service-Punkt zu Service-Punkt: 61,97 Kilometer (WP 6 bis 9); Anzahl der möglichen Reifenwechsel: 8. Start: Markopoulo (GR)

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