Guy Wilks setzt sich durch

Nur fünf der dreizehn JWRC-Teilnehmer folgten dem Ruf des Veranstalters der Corona Rally Mexico. Davon bewältigte einzig Guy Wilks die volle Distanz und gewann.

13. März 2005

Michael Heimrich

Zum allerersten Mal wurde ein Lauf zur Junior-WM außerhalb von Europa ausgetragen. Wegen der hohen Transportkosten gingen nur fünf Teams an den Start, die sich berechtigte Hoffnung auf Meisterschaftspunkte machten. Schon von Beginn an diktierte Guy Wilks das Tempo in Mexiko, was der Suzuki-Pilot mit allen Bestzeiten am ersten Tag eindrucksvoll unterstrich.

Auch am zweiten Tag waren die Gegner chancenlos, einzig Teamkollege Per-Gunnar Andersson versuchte das Tempo mitzugehen. Doch der Schwede musste diesmal neidlos anerkennen, dass er die Pace des Briten nicht mitgehen kann. Am Abend der zweiten Etappe krachte Andersson mit seinen Suzuki Ignis S1600 in einen Felsen und musste mit Motorschaden vorzeitig stoppen.

Dank Superally konnte der Schwede jedoch an den Start der Schlussetappe gehen und den zweiten Rang und somit den Doppelsieg für das japanische Team sicherstellen. Für einen Aufreger sorgte auch der Führende Guy Wilks, der als einziger JWRC-Teilnehmer alle vierzehn Wertungsprüfungen der Corona Rally Mexico bewältigte. Der Brite bekam nämlich am frühen Morgen der letzten Etappe eine Zeitstrafe von 2:30 Minuten für die Verspätung bei der Ausfahrt aus dem Service. Das Team beschloss wegen des großen Vorsprungs auf Nummer sicher zu gehen und alle wichtigen Komponenten am gelben Flitzer auszutauschen.

Dritter wurde der Italiener Luca Cecchetini in seinem Fiat Punto S1600, trotz des Unfalls in der fünften Prüfung. Dahinter reihte sich der Tscheche Pavel Valousek im weiteren Suzuki auf Rang vier ein, der schon in der ersten Wertungsprüfung sein Renngerät nach einem Unfall abstellen musste. Conrad Rautenbach dagegen trat am Sonntag nicht mehr an, nachdem er an beiden Tagen davor seinen Citroen jeweils mit Motorproblemen abstellen musste.

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