Gute Zeiten – Schlechte Zeiten

Mit diesem Slogan einer bekannten deutschen Fernsehserie lässt sich wohl die Saison des Subaru Nummer eins Fahrers Petter Solberg am besten beschreiben.

1. September 2005

Michael Heimrich

In diesem Jahr wollte der Blondschopf aus dem hohen Norden seinen zweiten Weltmeistertitel feiern und mindestens zehn Saisonsiege einfahren. Doch bis dato ist es nicht Solberg, der dazu in der Lage ist, sondern sein härtester Konkurrent Sebastien Loeb.

„Hollywood“, wie Solberg gerne von seinen Fans genannt wird, konnte in dieser Saison dagegen erst zwei Siege feiern und liegt sogar mit sechs Punkten Rückstand auf Peugeot Pilot Markus Grönhlom nur auf Platz drei in der Fahrerwertung.

In Deutschland wollte Solberg diesen Rückstand verkürzen und prognostizierte im Voraus der Rallye die zweite Kraft hinter den auf Asphalt überlegenen Citroen zu sein. Doch schon von Begin an war klar, dass er nicht in der Lage sein würde, die Pace der Konzernschwestern Peugeot und Citroen mit zu gehen und zu allem übel bremste ihn ein Getriebedefekt auf der Samstagsetappe deutlich ein.

Auf der Schlussetappe am Sonntag zeigte Solberg aber noch mal sein Potenzial und schoss sich mit einer Bestzeit und zwei zweiten Zeiten auf den siebten Gesamtrang nach vorne. ?Die Bedingungen am Sonntag lagen mir und dem Auto besser. Wir haben hart attackiert und einige Setupeinstellung ausprobiert. Ich hoffe diese Daten können wir für die kommenden Asphaltrallyes nutzen“, analysierte Solberg.

„Die letzten Monate haben mir viele neue Erfahrungen gebracht. Es ist einfach in guten Zeiten die Motivation zu halten, aber in schlechten Zeiten ist es umso schwerer“, erklärte der Norweger seinen momentanen Gemütszustand. Nun bleibt abzuwarten, ob Solberg in England seine Siegesserie der letzten drei Jahre fortsetzten kann. „Wir müssen in den kommenden Wochen hart arbeiten, wenn wir in Wales den vierten Sieg in Folge feiern möchten!“

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