Grönholm out – Loeb vorn

Turbulenter Auftakt in die zweite Etappe der Rallye Australien. Am Morgen schied Marcus Grönholm aus und in der PWRC gab es eine Vorentscheidung.

13. November 2004

Michael Heimrich

Lange Gesichter am Morgen im Peugeot-Service. Spitzenreiter Marcus Grönholm schied bereits nach drei Wertungskilometern auf der heutigen ersten Etappe vorzeitig aus.

„Alles war in Ordnung, bis zu dieser Linkskurve. Wir kamen mit normaler Geschwindigkeit an, aber die Spuren waren viel tiefer, als noch gestern. Das Auto setzten auf und drehten uns einmal. Dabei schlugen wir mit Front und Heck gegen einen Baum. Ich versuchte den Motor wieder zu starten, aber der Einschlag war zu stark gewesen und hatte die Lichtmaschine beschädigt“, erklärte der Finne. „Der Ausfall ist ärgerlich, denn unser Speed und die Konkurrenzfähigkeit des Autos waren perfekt.“

Die Führung erbte Sebastien Loeb, der das Feld mit einem Vorsprung von 1:07.7 Minuten anführt. Obwohl der Franzose einen Gang zurückschalten könnte, knallte er der Konkurrenz die Bestzeit auf der WP14 vor die Nase. Durch den Ausfall Grönholms rutschte sein Teamkollege Harri Rovanperä auf Rang zwei nach vorn, neuer Dritter ist Ford-Youngster Francois Duval.

„Unsere Reifen waren etwas zu weich, aber das war kein großes Problem“, so der Belgier. „Die Strecken sind extrem rutschig, aber einfacher als gestern. Wir fahren jetzt einen Speed, mit dem ich gut zurechtkomme.“

In der PWRC gab es unterdessen eine Vorentscheidung. Während Alister McRae die Wertung anführt und klar auf Titelkurs liegt, büßte OMV-Pilot Jani Paasonen durch einen Reifenschaden ein und verlor wertvolle Sekunden. Als auf der Verbindungsetappe auch noch ein Teil der Aufhängung brach und Paasonen zusätzliche 4:10 Strafminuten bekam, war klar, dass er nur noch auf einen Fehler von McRae hoffen kann.

„Es sind noch mehr als 150 Kilometer bis ins Ziel und viele Leute haben Probleme mit den Reifen“, meinte der Schotte. „Es schaut gut aus, aber ich bin noch vorsichtig. Ich nehme an manchen Stellen ein wenig das Gas weg, aber es ist eine der schwierigsten Rallyes, wenn du taktisch fahren musst.“

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