Zwangspause

Gesundheitliche Probleme stoppen Rovanperä

Kalle Rovanperä zieht sich vorerst aus seinem Super-Formula-Programm zurück. Der zweimalige Rallye-Weltmeister begründet diesen Schritt mit anhaltenden gesundheitlichen Problemen, die sich zuletzt verschärft haben.

21. März 2026

Michael Heimrich

Der 25-jährige Finne hatte sich nach dem Ende der vergangenen Saison aus der Rallye-Weltmeisterschaft verabschiedet, um sich vollständig auf den Rundstreckensport zu konzentrieren. Gemeinsam mit Toyota Gazoo Racing und seinen Partnern wurde dieses Projekt nun jedoch vorläufig gestoppt.

Bereits bei seinem ersten Super-Formula-Test nach der Saison 2025 hatte Rovanperä mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Eine Störung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr zwang ihn damals zum Abbruch. Zwar kehrte er Anfang des Jahres in der Formula Regional Oceania Trophy zurück und zeigte dort mit steigender Form sowie einem ersten Podestplatz vielversprechende Ansätze, doch eine weitere Erkrankung stoppte ihn beim Saisonfinale erneut.

Auch beim Super-Formula-Vorsaisontest in Suzuka im vergangenen Monat blieb er hinter den Erwartungen zurück. Am Samstag gab Rovanperä schließlich über seine sozialen Kanäle bekannt, dass er seine Teilnahme an der laufenden Saison pausieren wird.

„Ich habe schon länger mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die sich in diesem Jahr verschlechtert haben. Aktuell erlaubt mir mein Zustand nicht, sicher weiterzufahren. Meine oberste Priorität ist jetzt, wieder vollständig gesund zu werden“, erklärte Rovanperä.

Trotz des Rückschlags sieht er weiterhin Potenzial in seinem Rundstreckenprojekt: „Die Entwicklung zeigt, dass hier viel möglich ist. Mein Kapitel im Rundstreckensport ist noch nicht beendet.“

Unterstützung von Toyoda

Auch Toyota-Präsident Akio Toyoda stellte klar, dass der Hersteller weiterhin voll hinter Rovanperä steht. Gleichzeitig zeigte er Verständnis für die Entscheidung: „Kalle hat mit großem Einsatz an sich gearbeitet und seine Fortschritte waren deutlich sichtbar. Doch sein Körper konnte dieser Belastung nicht mehr standhalten. Nach medizinischer Einschätzung war es die richtige Entscheidung, eine Pause einzulegen.“

Toyoda betonte zudem, dass dies kein endgültiger Abschied vom Rundstreckensport sei: „Seine Leidenschaft und sein Wille, schneller zu werden, sind ungebrochen. Wir werden ihn weiterhin unterstützen und glauben fest an seine Rückkehr.“

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