Fornais wehrt sich gegen Kritik

Mitsubishi-Cheftechniker Mario Fornaris hat Kritik zurückgewiesen, dass die selbstentwickelten Stoßdämpfer nicht mit den Produkten von Öhlins oder Reiger mithalten könnten.

19. Mai 2005

Michael Heimrich

Eigentlich hatte Mitsubishi eine lange Partnerschaft mit Öhlins bis Sven Quandt und Mario Fornaris die Leitung des Teams übernahmen und den Lancer von Grund auf neu entwickelten. Jetzt beschweren sich die Fahrer, dass die Dämpfer auf heißen und rauen Rallyes zu weich werden.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir einen Wettbewerbsvorteil mit unseren eigenen Dämpfern haben werden“, so Fornaris. „Im Moment ist es sicherlich schwer zu sagen, denn man vergleicht Auto, Reifen und Aufhängung, aber wir fühlen, dass wir in einer guten Position sind. Wir haben keine großen Probleme und sind mit dem erreichten Level zufrieden.“

Dennoch gab Fornaris zu, dass es durchaus noch Verbesserungspotenzial gibt, geht aber davon aus, das sein Team bald die Konkurrenzprodukte schlagen kann. „Es ist noch Potenzial vorhanden. Warten wir die nächsten sechs Monate ab. Wir sollten nun einen Vorteil aus unserer Entscheidung ziehen können. Ich bin mir sicher, dass wir in einem Jahr deutlich vor den Zulieferen liegen werden.“

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