„Es ist ein Schock für mich…“

Eigentlich hatte Petter Solberg seinen zweiten Japan-Sieg dicht vor den Augen, doch dann schied der Norweger auf der vorletzten Prüfung noch aus.

2. Oktober 2005

Michael Heimrich

Petter Solberg wurde zur tragischen Figur des japanischen WM-Laufes. Auf der vorletzten Prüfung traf der Norweger einen Felsbrocken, den ein vor ihm fahrendes Fahrzeug auf die Strecke geschleudert hatte. Den sicher geglaubten Sieg vor den Augen musste Solberg mit einem Aufhängungs- und Lenkungsschaden an seinem Subaru vorzeitig aufgeben.

„Es ist ein Schock und ich kann es immer noch nicht glauben. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll“, war Solberg wenig später immer noch fassungslos. „Die Dinge liefen bis zur 24. Prüfung perfekt und wir waren so dicht an unserem Wunschergebnis dran. Wir konnten dem Stein nicht ausweichen, er lag mitten in der Linie und alles ging so schnell. Ich bin völlig fertig.“

Auch Teamchef David Lapworth war nach dem Ausfall von Solberg bitter enttäuscht. „Insbesondere weil wir bis zu dem Zeitpunkt so gut waren. Das einzige was uns tröstet ist, dass wir wieder da sind, wo wir sein wollen. Die Änderungen am Setup des Autos haben sich ausgezahlt“, so der Brite.

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