Duval hofft auf weiteren Erfolg

Nach seiner erstklassigen Leistung und dem zweiten Platz bei der OMV-ADAC Rallye Deutschland hofft der Belgier nun in England weiter auf der Erfolgsspur zu fahren.

14. September 2005

Michael Heimrich

Die Saison verlief für Duval alles andere als gut! Der Nachwuchsstar aus Belgien wurde Ende 2004 als der heranwachsende Superstar gehandelt. Dieser Ruf wandelte sich mit dem Beginn der Saison 2005 schnell, denn Duval versenkte in den ersten sechs Rallyes fünfmal seinen Citroen Xsara im Unterholz und geriet stark in die Kritik. Daraus resultierend setzte sein Arbeitgeber Citroen ihn für zwei Rallyes vor die Türe, denn die Franzosen sahen den Gewinn der Herstellerwertung gefährdet.

Doch diese Zwangspause war wohl, dass was Duval brauchte, nach seinem ?Urlaub? stieg der Belgier hoch motiviert und mit neuem Beifahrer am Bord wieder ins Auto und bewies, dass er auch Rallyes beenden kann. In Deutschland war er sogar in der Lage einen Sieg zu feiern, steckte aber zu Gunsten seines Teamkollegen Loeb zurück, denn dieser kämpft um die WM-Krone.

?Auf Asphalt komme ich sehr gut zu recht!? so Duval. ?Ich habe den Kampf mit Sebastien sehr genossen und versucht meine Mission zu erfüllen. Das erzielte Ergebnis war perfekt und ich habe mich sehr darüber gefreut mal wieder auf dem Podium zu stehen!? analysiert Duval seinen Erfolg in Deutschland.

Nach seinem Deutschlanderfolg reist Duval hoch motiviert auf die Insel und hofft auf einen Platz unter den Top fünf. ?Mit unserem Vortest war ich sehr zufrieden. Das gefundene Setup gibt mir mehr Vertrauen und die Zusammenarbeit mit meinem neuen Co Sven Smeets funktioniert immer reibungsloser. Ich hoffe, dass ich eine bessere Performance zeigen kann, als bei den voran gegangen Schotterevents. Mein Ziel ist es einen Platz unter den ersten fünf zu erzielen. Ich werde meine Pace an der von Markko Märtin anpassen, denn er bewiese schon oft, dass er auf diesem Terrain gut zu Recht kommt. Ich darf einfach keine Fehler machen!?, so Duval abschließend.

Der Belgier bestreitet zum fünften Mal den WM-Lauf in England und ist mit den schwierigen Bedingungen in den walisischen Wäldern bestens Vertraut. ?Die Rallye gibt einem das Gefühl, dass sie recht einfach ist, aber das täuscht. Wenn es regnet, sind die WPs sehr rutschig und es ist schwer den richtigen Bremspunkt zu finden. Das Wetter kann in England schnell wechseln und es ist sehr schwer die richtige Reifenwahl zu finden!? der Belgier routiniert.

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