Duval erobert Podium

Sebastien Loeb hat seinen siebten Deutschland-Sieg fest vor Augen. Auch am zweiten Tag dominierte der Weltmeister das Geschehen.

16. August 2008

Michael Heimrich

Dass die letzte Bestzeit der heutigen Etappe auf das Konto seines Teamkollegen Dani Sordo geht, konnte Sebastien Loeb leicht verschmerzen. Zuvor war der Weltmeister während des zweiten Tages auf allen Prüfungen schnellster Fahrer im Feld und baute seine Führung auf 40.3 Sekunden aus. „Ein sehr guter Tag für uns“, freute sich Loeb, dessen alter Rekord von 14 Bestzeiten in Folge (Zypern 2005) damit weiterhin Bestand hat.

Auch im Kampf um den zweiten Platz kam es bereits zur Vorentscheidung. Mikko Hirvonen fing sich beim zweiten Durchgang über die Panzerplatte einen Reifenschaden ein und fiel auf den vierten Rang hinter Francois Duval zurück. Nach dem Pech seines Verfolgers konnte Dani Sordo durchatmen und muss auf der Schlussetappe kein unnötiges Risiko eingehen, um den zweiten Platz sicher nach Hause zu fahren. „Heute hat alles prima funktioniert und wir können sehr zufrieden sein“, so der der Spanier, der im Kampf um den WM-Titel wichtige Schützenhilfe für Sebastien Loeb leisten könnte. „Seb ist zu weit weg. Meine Aufgabe war es vor Mikko zu bleiben.“

Hinter dem Spitzenquartett folgen die beiden Subaru-Piloten Petter Solberg und Chris Atkinson auf den Plätzen fünf und sechs. „Das Auto wird immer besser“, freute sich Solberg über die aufsteigende Formkurve beim Asphaltdebüt des neuen Impreza WRC2008. Wenig Freude herrschte bei Jari-Matti Latvala. Ein Fehler im Aufschrieb sorgte für einen Ausflug in einen Graben und einen empfindlichen Zeitverlust. Der Finne, am Vorabend noch auf Platz fünf geführt, fiel auf Platz neun zurück. „Kein guter Tag für uns. Nach meinem Mißgeschick fehlte mir das Vertrauen ins Auto“, klagte Latvala. Vor ihm behaupten sich Henning Solberg und Urmo Aava weiterhin auf den letzten beiden Punkterängen.

In der JWRC-Wertung fährt Sebastien Ogier dem dritten Laufsieg der Saison entgegen. Der nach Tag eins in Führung liegende Markenkollege Martin Prokop musste den schnellen Franzosen nach der achten Wertungsprüfung vorbeiziehen lassen und anschließend sogar sein Einsatzfahrzeug abstellen. Seitdem dominiert er, wie sein Vornamensvetter an der Spitze der Gesamtwertung, das Geschehen vor dem dreieinhalb Minuten hinter ihm liegenden Aaron Burkart. Rang drei belegt Alessandro Bettega im Renault Clio R3. Suzuki-Junior Florian Niegel ist Achter und hofft morgen auf weitere Meisterschaftspunkte in der Junior-Weltmeisterschaft.

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